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Reinhold Ranftl wohl wieder außen vor – Österreicher auf Schalke ohne Zukunft?

Reinhold Ranftl
Foto: imago images

Zu den Profis, für die der vor zwei Wochen erfolgte Trainerwechsel beim FC Schalke 04 eine neue Chance bedeutete, zählte auch Reinhold Ranftl. Möglich allerdings, dass für den Rechtsverteidiger das Ende seiner kurzen Zeit auf Schalke nun dennoch naht.

Der Österreicher kam unter Dimitrios Grammozis letztmals am 5. Februar beim 2:1 gegen Jahn Regensburg zum Einsatz, fehlte dann drei Mal in Folge im Kader, offenkundig wegen Problemen mit der Drucksituation. Gegen Hansa Rostock (3:4), dem letzten Spiel vor der Trennung von Grammozis, stand Ranftl dann zwar wieder im Kader, blieb aber 90 Minuten auf der Bank, obwohl mit Andreas Vindheim und Mehmet Aydin die beiden übrigen Rechtsverteidiger verletzungsbedingt fehlten

Unter Büskens kehrte Ranftl dann zwar beim 3:0-Sieg in Ingolstadt zurück in die erste Elf und bestritt am 26. Spieltag sein 15. Saisonspiel, musste aber nach sehr durchwachsenen 52 Minuten vom Feld und wurde anschließend von Corona außer Gefecht gesetzt.

Vindheim und Aydin vor der Rückkehr

Beim jüngsten 2:1 gegen Hannover 96 durfte in Abwesenheit der noch immer nicht einsatzbereiten Vindheim und Aydin, deren Comebacks aber nicht mehr lange auf sich warten lassen dürften, Winterzugang Marius Lode als rechter Verteidiger ran. Und der Norweger, eigentlich als Alternative für die Innenverteidigung gekommen, machte seine Sache defensiv ordentlich und bereitete überdies beide Schalker Tore vor. Wahrscheinlich, dass Lode erst einmal im Team bliebt und dann vor allem der vor seiner Verletzung starke Vindheim die erste Option darstellt.

Ranftls Perspektiven auf Schalke erscheinen dagegen alles andere als rosig. Trotz eines bis 2024 laufenden Vertrages käme nach jetzigem Stand ein Abschied nach nur einer Saison nicht überraschend.