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Nur 2 Konzerte in Deutschland: Rolling Stones im Sommer auf Schalke

Veltins Arena
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Die außersportlichen Aktivitäten in der Veltins-Arena waren aufgrund der Pandemie selten geworden. Dabei stellen auch sie einen Baustein der Finanzierung von FC Schalke 04 dar. Im Sommer steigt allerdings wieder ein ziemlich großes Event in der Arena: Die Rolling Stones spielen hier eines ihrer nur zwei Konzerte in Deutschland.

„Sixty“ ist die Tour betitelt, die die wohl größte aktive Rock-Band der Welt anlässlich des 60-jährigen Jubliäums ihrer Existenz am 1. Juni 2022 in Madrid beginnen werden. Dabei beschränken sich sie komplett auf Europa und spielen insgesamt auch nur 13 Konzerte, davon zwei eben in Deutschland. Wobei, was heißt schon „nur“ 13 Konzerte? Die Herren Jagger und Richards sind schon 79 Jahre alt. Ein Lebensalter, das viele gar nicht erreichen oder wenn, dann nur im Altenheim. Sie hingegen werden vor Zehntausenden Fans ihre Hits darbieten.

Dies wird auch am 27. Juli 2022 in Gelsenkirchen, in der Schalker Arena, der Fall sein. Zufälligerweise liegt dieser Termin einen Tag nach dem Geburtstag von Mick Jagger, seinem dann 80. Geburtstag.

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Seit 1962 auf der Bühne: die Rolling Stones

Das Publikum der Stones hingegen stammt nicht allein aus den 1940er Jahren, sondern dürfte aus Menschen aller Altersstufen bestehen. Ihr größten Hits sind schließlich Welthits und immer noch vielerorts zu hören. Dementsprechend riesig dürfte die Nachfrage nach Tickets sein.

Das wiederum wissen auch die Rolling Stones, weshalb das günstigste Ticket für das Konzert in Gelsenkirchen bereits 113,65 Euro kosten wird. Für einen Stehplatz direkt vor der Bühne muss man dann sogar über 500 Euro auf den virtuellen Ladentisch legen. VIP-Tickets mit zusätzlichem Service sind wiederum noch einmal deutlich teurer.

Direkt partizipiert der FC Schalke 04 an diesen Ticketpreisen nicht, wohl aber daran, dass überhaupt eine Veranstaltung solchen Ausmaßes in der Veltins-Arena im Wortsinne über die Bühne geht. Sie gehört schließlich durch die „FC Schalke 04 Stadion-Beteiligungsgesellschaft“ dem Club selbst.