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Nächster Sponsor: Dieser neue Partner prangt jetzt auf der Trainingskleidung

Mike Büskens
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Nach dem neuen Hauptsponsor Vivawest hat der FC Schalke 04 nun einen weiteren neuen Sponsor für sich gewinnen können. Die ebenfalls in NRW ansässige Einzelhandelskette REWE wird Sponsor für die Trainingsbekleidung der Schalker. Die Zusammenarbeit läuft erstmal bis zum Ende der laufenden Saison.

Dass REWE gleichzeitig auch Hauptsponsor beim Erstligisten 1. FC Köln ist, dürfte in der aktuellen finanziellen Lage des FC Schalke 04 kaum jemanden stören. Zuletzt hatte man zwar verkünden können, die Schulden um starke 33 Millionen Euro abgebaut zu habe, obwohl man in der letzten Bilanzlaufzeit wieder ein Minus erwirtschaftete. Doch das galt für die Zeit vor der abrupten Trennung vom langjährigen Hauptsponsor Gazprom aus bekannten Gründen.

Diese Lücke wird einerseits durch die neu begonnene Kooperation mit Vivawest nur etwa zur Hälfte geschlossen. Andererseits erzielt man durch die Zusammenarbeit mit REWE als „Trainingskit-Partner“ weitere Mittel, welche die Lücke weiter schrumpfen lassen.

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Trainingssponsor REWE vorerst bis Saisonende dabei

Partner ist REWE übrigens auch noch von weiteren Clubs, darunter Eintracht Frankfurt, Ligakonkurrent Hamburger SV und: Borussia Dortmund. Auch diese Kröte wird man schlucken müssen, hat man doch als finanziell bedürftiger Club keine große Wahl bei den sonstigen Aktivitäten eines neuen Sponsors.

Doch damit muss es noch nicht genug sein. Bernd Schröder hatte letztens angedeutet, dass sogar noch weitere potenzielle Sponsoren angeklopft hatten und es vielleicht in Zukunft ähnliches wie nun mit REWE zu verkünden geben könnte. Wer weiß, ob es nicht langfristig sogar finanziell die bessere Entscheidung war, sich von Gazprom zu trennen. Moralisch gab es daran ja ohnehin keine Zweifel.

REWE zumindest begründete seinen Entschluss, auch beim FC Schalke 04 einzusteigen, jedenfalls explizit mit der Trennung der Gelsenkirchener von diesem russischen Unternehmen. In welcher Höhe nun Gelder an S04 fließen werden, darüber gab es für die Öffentlichkeit allerdings keine Informationen.