2. Bundesliga

Die Konkurrenz patzt weiter – Kann Schalke die Vorlagen nutzen?

Simon Terodde
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Vor einer Woche hätte es für den FC Schalke 04 kaum schlechter laufen können. Während das eigene Heimspiel gegen Hansa Rostock (3:4) in den Sand gesetzt wurde, feierten mit Werder Bremen, dem SV Darmstadt 98 und dem FC St. Pauli die Teams auf den ersten drei Plätzen ausnahmslos Siege.

Der königsblaue Rückstand auf die Plätze zwei und drei war damit bereits auf sechs Punkte angewachsen, was sicherlich kein unwesentlicher Faktor bei der Entscheidung für die Trennung von Trainer Dimitrios Grammozis war. Ob Nachfolger Mike Büskens heute im Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt auf der Bank sitzen kann, ist nach einer Corona-Infektion noch offen. Klar ist aber, dass die Konkurrenz die Vorlage für einen gelungenen Einstand des einstigen Eurofighters geliefert hat.

Darmstadt, St. Pauli und Bremen patzen

Nachdem am Freitag bereits Darmstadt gegen den SV Sandhausen (1:1) dank des späten Ausgleichstreffers der Gäste durch den Ex-Schalker Ahmed Kutucu zwei Punkte liegen gelassen hatte, kam am gestrigen Samstag auch der FC St. Pauli bei Dynamo Dresden nicht über ein 1:1 hinaus. Und am Abend kassierte dann auch noch Bremen beim 1. FC Heidenheim (1:2) die erste Niederlage nach zuvor 28 Punkten aus zehn Spielen unter Trainer Ole Werner.

Heidenheim ist zwar für eine Nacht an Schalke vorbeigezogen, doch die Königsblauen könnten mit einem Sieg in Ingolstadt bis auf Platz vier vorrücken und auf jeden Fall den Rückstand auf das Spitzentrio auf nur noch jeweils vier Zähler verringern. Die Ausgangslage vor den dann letzten acht Spieltagen würde damit wieder deutlich besser aussehen – zuvor freilich wartet im Audi-Sportpark aber ein unangenehmer Gegner, der sich im Abstiegskampf noch nicht aufgegeben hat.