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Ozan Kabak vor Rückkehr zu Schalke 04

Ozan Kabak
Foto: Getty Images

Trägt Ozan Kabak in der Saison 2022/23 wieder das Trikot von Schalke 04? Sollte sich sein jetziger Klub Norwich City nicht zu einem Kauf des 21-Jährigen entscheiden, würde der Innenverteidiger im Juli zu S04 zurückkehren. Eine Kaufpflicht über 13 Millionen Euro greift nur dann, wenn die Canaries nicht aus der Premier League absteigen sollten. Doch danach sieht es derzeit nicht aus.

Als Kabak im Sommer 2019 für die Ablösesumme von 15 Millionen Euro zu Schalke 04 wechselte, galt er als großer Hoffnungsträger. Bei seinem alten Verein VfB Stuttgart bot der heute 21-Jährige starke Leistungen, die er auch bei den Knappen bestätigte. Rasch etablierte sich der Türke als Stammspieler und lief sogar 13-mal für die Nationalmannschaft seines Landes auf.

Als der Revierklub in der Saison 2020/21 in heftige Turbulenzen sowohl sportlicher als auch finanzieller Natur geriet, verließ Kabak den Verein zum ersten Mal Richtung England. Der von heftigen Abwehrproblemen geplagte FC Liverpool griff im Januar 2021 zu und lieh ihn für 1,1 Millionen Euro aus. Unter Jürgen Klopp (54) entwickelte sich der Abwehrmann zum Stammspieler, bis ihn eine Muskelverletzung zu einer Pause zwang. Die festgeschriebene Ablöse von 23 Millionen Euro mochten die „Reds“ nicht zahlen.

Vom Stammspieler zur Aushilfskraft

Im Sommer 2021 kehrte Kabak zu Königsblau zurück. Allerdings nur für zwei Monate, denn dann griff Premier-League-Aufsteiger Norwich zu. Für eine Leihgebühr über vier Millionen Euro heuerte der Innenverteidiger wieder auf der Insel an. Doch dort droht ihm nun dasselbe Schicksal wie in Liverpool. Stand er zu Beginn seiner Zeit regelmäßig in der Startformation, gelang ihm in diesem Jahr noch kein einziger Einsatz. Mal plagten ihn kleinere Verletzungen, mal verzichtete Norwich-Trainer Dean Smith (50) auf seine Dienste.

So scheint es nach aktuellem Stand sehr wahrscheinlich, dass Kabak zur neuen Saison erneut auf der Gehaltsliste von Schalke 04 auftaucht. Sein Vertrag bei Königsblau läuft noch bis 2024. Allerdings dürfte sein Verdienst für einen Zweitligisten nicht zu stemmen sein. Selbst bei einem Aufstieg scheint es nicht sehr wahrscheinlich, dass der Türke für die Knappen aufläuft. Sein kolportiertes Jahresgehalt von rund drei Millionen Euro ist für die nicht auf Rosen gebetteten Schalker schlicht zu hoch. Da auch Kabaks Marktwert abnimmt, steht S04 möglicherweise ein großes Problem ins Haus.