Schalke News

Diese Alternativen zu Grammozis wurden schon im Winter diskutiert

Friedhelm Funkel
Foto: Getty Images

Die Trennung von Dimitrios Grammozis mag für Außenstehende zu diesem recht späten Zeitpunkt in der Saison dann doch überraschend gekommen sein. Tatsächlich war Grammozis aber schon länger umstritten, sowohl in der Mannschaft als auch offenbar in der Führungsebene. Denn wie Medien berichten, kontaktierten die Verantwortlichen bereits im Winter mögliche Alternativen.

So soll Thomas Letsch, aktuell Trainer bei Vitesse Arnheim, sogar direkt angefragt worden sein. Der Schwabe ist seit dieser Saison in der Eredivisie tätig. Dort leistet er einerseits so gute Arbeit, dass man auch beim FC Schalke 04 auf ihn aufmerksam wurde. Andererseits wollte Vitesse Arnheim Thomas Letsch aus demselben Grund nicht vorzeitig aus seinem Vertrag entlassen. Und eine (größere) Ablöse für einen Trainer kann der FC Schalke im Moment eben nicht zahlen. Ein kurzfristiges Glück für Dimitrios Grammozis, der anderenfalls wohl schon im Winter abgelöst worden wäre. Nun kam es erst Anfang März dazu.

Zudem habe man auch über Friedhelm Funkel als denkbaren Ersatz für Grammozis nachgedacht, will die Sportbild erfahren haben. Er sei allerdings nicht direkt kontaktiert worden, sondern habe „über Mittelsmänner“ vom generellen Interesse der Königsblauen erfahren. Der mittlerweile 68-jährige Rekordaufsteiger als Trainer in die Bundesliga befindet sich eigentlich im Ruhestand, wäre aber wohl generell zu kürzeren Engagements innerhalb von NRW bereit. Dazu kommt es zumindest in dieser Saison auf Schalke nun jetzt nicht mehr.

Embed from Getty Images

Thomas Letsch bleibt vorerst bei Vitesse Arnheim

Für die letzten 9 Partien übernimmt Mike Büskens nun zum wiederholten Male als Interimstrainer das Amt und damit auch die nun doch schwierige Aufgabe, Schalke 04 noch zum Wiederaufstieg ins Oberhaus zu führen. Bei den ersten Trainingseinheiten fehlte Büskens allerdings noch Corona-bedingt. Er hofft, bis zum Sonntag beim Spiel gegen den FC Ingolstadt wieder freigetestet zu sein, was aber genauso gut auch nicht klappen könnte.