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„Aufstieg in die Bundesliga“ – Rouven Schröder spricht Klartext

Rouven Schröder
Foto: Getty Images

Will der FC Schalke 04 noch in diesem Jahr die Rückkehr in die Bundesliga feiern, muss der Verein schnellstmöglich in die Erfolgsspur zurückfinden. Sportdirektor Rouven Schröder (46) weiß um die Schwere dieser Aufgabe. Am Dienstag erklärte er auf der vereinseigenen Website, wie er die Mission „direkter Wiederaufstieg“ angehen möchte.

Schröder offenbarte, dass er von Ex-Coach Dimitrios Grammozis (43) nicht mehr überzeugt gewesen sei. Das avisierte „Ziel, der Aufstieg in die Bundesliga“, erläuterte er, habe „in der bestehenden Konstellation“ keine „ausreichend hohe Wahrscheinlichkeit“ mehr besessen. „Wir hatten in der sportlichen Leitung gemeinsam die Überzeugung, dass das Team im Saisonfinale einen neuen Impuls benötigt“, begründete er den Wechsel auf dem Trainerposten von Grammozis zu Mike Büskens (53).

Der Sportdirektor ist sicher, dass Büskens der richtige Mann für die Rückkehr in das Fußball-Oberhaus sei. „Wir sind mit der vollsten Überzeugung auf Buyo zugegangen. Denn er ist derjenige, der den Turnaround schaffen kann“, betonte Schröder. Der 53-Jährige wird jedoch nur bis Sommer 2022 als Schalke-Coach agieren. Danach, so der S04-Sportdirektor, „kehrt er – auch auf eigenen Wunsch – wieder in die zweite Reihe zurück“.

„Am liebsten jedes Spiel gewinnen“

Der Start für Büskens als Verantwortlicher an der Seitenlinie verläuft jedoch holprig. In dieser Woche muss er aufgrund eines positiven Coronatests eine Zwangspause einlegen und fehlt daher auf dem Trainingsplatz. Sollte er sich bis zum Sonntag nicht freitesten, verpasst er das wichtige Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt. Die Abwesenheit des Chef-Trainers dürfe für die Mannschaft jedoch kein Alibi sein. „Die Jungs wissen, dass wir gewinnen müssen – und sie wollen auch gewinnen“, stellte Schröder klar.

Über den Nachfolger für Büskens wollte sich der 46-Jährige jedoch nicht äußern. Sicher sei jedoch, dass der Revierklub „mit einem neuen Chef-Trainer in die Saison 2022/2023 gehen“ werde. Die sportliche Leitung habe daher „ein Profil erarbeitet“. Für ihn sei wichtig, „dass der neue Coach seine Aufgabe auf Schalke ligenunabhängig mit voller Überzeugung antritt. Er muss zum Verein passen.“

Doch noch gilt die Konzentration „den verbleibenden neun Begegnungen in dieser Spielzeit. 27 Punkte sind noch zu vergeben“, forderte der gebürtige Sauerländer. Seine Erwartungen sind deshalb eindeutig: „Ich bin Sportler – und ein Sportler will am liebsten jedes Spiel gewinnen.“