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Schalke 04 präsentiert mit Vivawest neuen Hauptsponsor

FC Schalke 04
Foto: imago images

Nun ist es offiziell: „Vivawest“ ist neuer Hauptsponsor von Schalke 04. Das Wohnungsunternehmen löst damit den russischen Energieversorger „Gazprom“ ab. Das gab der Revierklub heute auf seiner vereinseigenen Website bekannt.

Ab sofort tragen die Königsblauen auf ihren Trikots den Schriftzug des neuen Partners mit Sitz am Gelsenkirchener Nordsternpark. Dr. Bernd Schröder (55), Vorstandsvorsitzender des FC Schalke 04, freute sich über die Zusammenarbeit: „Wir sind Vivawest sehr dankbar, dass uns das Unternehmen in herausfordernden Zeiten schnell und unkompliziert zur Seite steht.“ Schröder bezeichnete die Partnerschaft als den Beginn einer neuen „Zeitrechnung“. Zudem zeigte er sich zufrieden, dass es dem Verein nach der Beendigung der Kooperation mit „Gazprom“ gelungen sei, „die erforderliche Neuausrichtung von Schalke 04 zügig voranzutreiben“.

Zusammenarbeit zwischen „Vivawest“ und S04 „befristet“

Informationen über Details der Zusammenarbeit sind nicht bekannt. Beide Parteien haben Stillschweigen vereinbart. Ob der Deal jedoch über die Saison 2021/22 hinausgeht, ist derzeit eher ungewiss. „Vivawest“-Geschäftsführer Uwe Eichner (58) betonte: „Die schrecklichen Ereignisse in der Ukraine fordern von uns allen, zusammenzustehen und Haltung zu zeigen.“ Gleichzeitig schränkte er jedoch ein: „In diesem Sinne gehen wir eine temporäre Partnerschaft mit dem FC Schalke 04 ein, die auf gemeinsamen Werten basiert – und freuen uns darauf.“ Auf Twitter ergänzte das Unternehmen: „Wir planen kein langfristiges Engagement im Profifußball, daher ist unsere Unterstützung für Schalke befristet.“ Über die genaue Dauer der Kooperation wissen anscheinend nur Schalke 04 und „Vivawest“ Bescheid.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Erlöse erheblich unter den neun Millionen Euro liegen dürften, die S04 in der 2. Bundesliga von „Gazprom“ erhalten hat. Trotz der Verbindlichkeiten in Höhe von gut 200 Millionen Euro befürchtet Finanzchefin Christina Rühl-Hamers (45) jedoch keine gravierenden Probleme beim Revierklub: „Unsere finanzielle Handlungsfähigkeit war zu jeder Zeit gegeben. Nun gilt es, diese weiter auszubauen und die sich ergebenen Chancen zu nutzen. Wir sind zuversichtlich, dass uns dies auch dank der Partnerschaft mit Vivawest gelingen wird.“