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3:4 gegen Rostock – Schalke patzt im Aufstiegskampf

Schalke 04
Foto: imago images

Drei Treffer von Simon Terodde reichten nicht für einen Sieg Schalkes gegen Hansa Rostock. Mit der 3:4 (2:2)-Niederlage verliert Königsblau wertvolle Punkte im Aufstiegskampf.

Zum ersten Mal in dieser Saison war Schalke-Coach Dimitrios Grammozis gezwungen, auf Thomas Ouwejan (Muskelverletzung) zu verzichten. Dafür stand Kerim Calhanoglu zum ersten Mal seit fast einem Jahr in der Startelf. Ebenfalls in die Anfangsformation rückten im Vergleich zum Spiel beim Karlsruher SC (1:1) Henning Matriciani und Rodrigo Zalazar. Für Blendi Idrizi und Yaroslav Mikhailov blieben nur Plätze auf der Bank.

28.000 Zuschauer in der Veltins-Arena hofften auf drei Punkte im Aufstiegskampf. Doch in der 25. Minute schlugen die Gäste zu. Svante Ingelsson vollendete eine Konter zum 1:0 für Rostock. Nach 33 Minuten zeigte Calhanoglu, das bei Königsblau nicht nur Ouwejan gefährliche Flanken schlägt. Seine Hereingabe verlängerte Marius Bülter auf den Kopf von Simon Terodde: 1:1. Die Hansestädter zeigten sich nicht geschockt und fuhren in der 40. Minute erneut einen gefährlichen Konter. Diesmal vollendete John Verhoek erfolgreich. Gut, dass Schalke sich am heutigen Tag auf Terodde und Calhanoglu verlassen konnte. Der 19-Jährige flankte, der Zweitliga-Rekordschütze netzte zum 2:2-Pausenstand ein. Kurz vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Benjamin Cortus Schock für Schalke: Salif Sané verließ mit bandagiertem Oberschenkel den Platz. Für ihn kam Malick Thiaw.

Rostock kontert erneut erfolgreich

Nach dem Wiederanpfiff nahm Schalke das Zepter in die Hand. Den nächsten Treffer erzielten jedoch erneut die Rostocker. Calhanoglu fälschte in der 56. Minute einen Schuss von Pascal Breier unhaltbar für Keeper Martin Fraisl zum 2:3 ab. Die Knappen hatten in der Folge zwar mehr vom Spiel. Zählbares sprang allerdings zunächst nicht dabei heraus. Bis zur 83. Minute. Dann bewies Terodde zum dritten Mal seinen Torjägerinstinkt und köpfte zum 3:3 ein. Diesmal flankte von der linken Seite Marcin Kaminski.

Schalkes Druck nahm nun minütlich zu. Die Heimmannschaft warf in der Schlussphase alles nach vorne – und wurde zum wiederholten Male böse ausgekontert. In der Nachspielzeit erlief sich Nils Fröling eine Rechtsflanke und drückte den Ball zum 4:3-Sieg für Hansa ins Schalker Tor (90.+5).

Die Abwehr von Königsblau zeigte heute ungeahnte Schwächen, sodass ein Simon Terodde allein nicht ausreichte, um die Niederlage zu verhindern. Zum ersten Mal seit Anfang November 2021 verliert Schalke ein Heimspiel.