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Zahlen zeigen: Schalke ohne Terodde erfolgreicher!

Simon Terodde
Foto: IMAGO

Bei sky sport hat man nach der Rückkehr von Simon Terodde ins Team einmal genauer hingeblickt, wie sich die konkreten Zahlen mit und ohne ihn eigentlich darstellen. Dabei tat etwas ziemlich Überraschendes zutage: Der FC Schalke 04 ist ohne Terodde erfolgreicher, sowohl bei der Torausbeute als auch bei den Punkten!

In diesem Beitrag stellt der Autor deshalb auch gleich mal die Systemfrage.

Zuvor aber listet er auf, wie die erwähnten Zahlen denn genau lauten. Mit Simon Terodde erreichte Schalke im Schnitt 1,6 Punkte und 1,6 Tore pro Spiel. Ohne ihn waren es hingegen mit 2,75 Treffern im Schnitt deutlich mehr und daraus resultierten 1,75 Punkte pro Partie. Zudem stellt er fest, dass Schalke vor allem in den beiden Partien gegen den 1. FC Nürnber (4:1) und beim Hamburger SV (1:1) spürbar mehr „Wucht“ entwickelt hätte. Genau jene Partien, in denen Terodde verletzungsbedingt fehlte. Auch waren die Auftritte ohne den Bocholter Stürmerstar vor allem offensiv dynamischer und für den Gegner stressiger. Ist Schalke mit Terodde einfach zu leicht ausrechenbar?

Im Heimspiel gegen Holstein Kiel (1:1) traf Terodde zwar bei seinem Comeback erneut und steht nun schon bei 13 Treffern. Doch die Störche hatten den ansonsten sehr effektiven Flankengeber Thomas Ouwejan erfolgreich aus dem Spiel genommen. Letztlich blieb es auch deshalb bei nur einem Tor für Schalke und einem am Ende enttäuschenden Auftakt ins Jahr 2022.

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Wird Grammozis die Spielweise ändern?

Deshalb, folgert sky sport, müsse sich Trainer Dimitrios Grammozis nun intensiv Gedanken machen, ob nicht eine Änderung des Systems in der Offensive nötig sei, damit man eben wieder für mehr Überraschungen im Spiel nach vorne sorgen könne.

Eine Antwort darauf erfolgt in dem Text allerdings nicht. Diese wird Grammozis selbst in den nächsten Tagen und in den anstehenden Spielen geben müssen. Ziel bleibt dabei natürlich der Aufstieg, wie man neuerdings auch aktiv auf Schalke äußert, zuletzt Victor Palsson, der darin Unterstützung von Rouven Schröder fand. Doch dafür müssen nicht zuletzt die Heimspiele gewonnen werden, insbesondere wenn ein Gegner derart ersatzgeschwächt anreist, wie es bei Holstein Kiel der Fall war. Man darf also gespannt sein, ob Grammozis in Zukunft in der Offensive ein wenig variieren wird.