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Marvin Pieringer hofft auf mehr Einsatzzeit – Leihstürmer bisher nur Joker

Marvin Pieringer
Foto: imago images

Im elften Zweitliga-Einsatz für den FC Schalke 04 ist der Knoten bei Marvin Pieringer geplatzt. Wirklich freuen konnte sich der vom SC Freiburg an die Königsblauen verliehene Angreifer über seinen Premierentreffer allerdings nicht, ging die Partie am vergangenen Wochenende gegen den SV Darmstadt 98 doch dennoch mit 2:4 verloren.

„Die Stimmung wäre natürlich besser, hätten wir drei Spiele in Folge gewonnen, aber wir sitzen nicht mit langen Gesichtern in der Kabine“, betonte Pieringer nun gegenüber dem „kicker“ aber, dass auf Schalke weiterhin Zuversicht herrscht. Erst recht bei ihm selbst, ist der 22-Jährige doch guter Dinge, dass nun weitere Tore folgen werden: „Ich hätte es mir früher erhofft, aber jetzt ist hoffentlich der Knoten geplatzt und es folgen noch einige.“

Chance im Pokal nicht genutzt

Zugleich machte Pieringer aber auch keinen Hehl daraus, gerne öfter bzw. länger auf dem Platz stehen zu wollen als bislang. Zwar schickte Trainer Dimitrios Grammozis den Angreifer an elf der ersten 13 Spieltage aufs Feld, stets aber erst nach der 72. Minute. „Als Spieler will man spielen. Wenn ich zufrieden wäre, dass ich nur auf der Bank sitze, wäre ich im falschen Sport“, so der 1,91 Meter große Angreifer, der freilich auch darum weiß, dass Druck aus der zweiten Reihe für das Team wichtig ist: „Wir geben alle Vollgas, ich auch. Das bringt die Mannschaft voran.“

Beim nächsten Mal freilich will Pieringer seine Chance dennoch besser nutzen als im Pokalspiel beim TSV 1860 München. Zum bislang einzigen Mal von Beginn an in einem Pflichtspiel aufgeboten, blieb der kopfballstarke Rechtsfuß blass und ärgerte sich darüber selbst am meisten: „Wie einige andere habe ich es nicht geschafft, meine Chance zu nutzen. Das war ein enttäuschender Tag“ – der sich nicht wiederholen soll, wenn die nächste Startelfchance ansteht.