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Torlos-Terodde will „Kritik annehmen“ – Grammozis verteidigt Stürmer

Simon Terodde
Foto: imago images

Da Simon Terodde auch gegen Darmstadt 98 erneut nicht traf, wohl aber Konkurrent Sven Michel vom SC Paderborn, rangiert er nur noch auf Platz 2 der Torjägerliste der 2. Bundesliga. Das dürfte ihm selbst genauso wie dem Team aber nicht so wichtig sein wie der Umstand, dass man nun auch vom 3. auf den 5. Platz zurückgefallen ist.


Dennoch ist natürlich auch die Torflaute des eigentlichen Topstürmers Terodde ein Thema, in den Medien, bei den Fans und auch bei den Beteiligten selbst. Dabei verteidigt Trainer Dimitrios Grammozis seinen Stürmer mit klaren Worten. „Wir müssen natürlich auch noch mehr schauen, wie wir in diese torgefährliche Bereiche reinspielen. Ich finde, wir haben uns gegen Darmstadt zu sehr in Ballbesitz verloren. Das müssen wir einfach besser machen in den nächsten Spielen.“ Zudem hänge auch ein so talentierter Stürmer wie Terodde letztlich von den Zuspielen ab, welche er erhält oder im Falle von Schalke 04 in den letzten Spielen eben kaum noch erhalten habe.

Um den alleinigen Rekord, den er mit seinem nächsten Treffer erreichte, gehe es Terodde kaum. Dieser sei Stürmer, konstatiert Grammozis, und habe immer den Anspruch an sich, ins Tor zu treffen. Doch die Vorarbeiten seien eben zu wenige im Spiel gegen Darmstadt 98 gewesen.

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Terodde zuletzt dauerhaft ohne Fortune

Der Stürmer selbst will die „Kritik annehmen und stärker zurückkommen“, wie er selbst bei Instagram schrieb. Dort hatte er auch über die Bitterkeit geklagt, die eine solche Heimniederlage wie am Wochenende geschehen bei ihm bewirke.

Die nächste Gelegenheit für ihn, endlich jenen ominösen 154. Zweitliga-Treffer seiner Karriere zu erzielen, hat Terodde allerdings erst in rund zwei Wochen, wenn die Länderspielpause beendet ist. Dann tritt der FC Schalke 04 am 20.11. bei Werder Bremen an. Möglichst sollten auch dort drei Punkte geholt werden, um nach nun zwei Niederlagen in Folge den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen nicht abreißen zu lassen. Dort will Terodde aber auch seine persönliche Flopserie von nun über 350 Minuten ohne eigenen Treffer beenden.

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