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Rückendeckung für Dimitrios Grammozis – Rouven Schröder verneint Trainerdiskussion entschieden

Rouven Schröder
Foto: imago images

Nach dem Aus im DFB-Pokal beim TSV 1860 München (0:1) und dem späten 0:1 beim 1. FC Heidenheim hat der FC Schalke 04 am gestrigen Sonntag auch gegen den SV Darmstadt 98 verloren. Das 2:4 in der heimischen Veltins-Arena just gegen den Ex-Klub von Trainer Dimitrios Grammozis war somit die dritte Niederlage am Stück, mit der die Königsblauen auf den fünften Platz abgerutscht sind.

Wenig überraschend wurde im traditionell aufgeregten Umfeld in Gelsenkirchen noch während der Partie die Diskussion um Grammozis eröffnet, der trotz zwischenzeitlich besserer Phasen noch nie wirklich unumstritten war. Für Sportdirektor Rouven Schröder ist ein Trainerwechsel allerdings kein Thema: „Der Trainer steht nicht zur Debatte. Wir werden gemeinsam da durchgehen und versuchen, die Dinge zu verbessern“, appellierte Schröder stattdessen in der „ARD“ an den Zusammenhalt auf dem erhofften Weg zurück in die Bundesliga.

Schwere Auswärtsaufgaben nach der Länderspielpause

Grammozis selbst war bei aller Enttäuschung darum bemüht, den Blick in die Zukunft zu richten: „Wir sind heute von einer guten Darmstädter Mannschaft brutal bestraft worden. Immer, wenn man gedacht hat, jetzt geht wieder was, haben die Darmstädter erneut zugeschlagen. Wir werden uns jetzt schütteln und schnell wieder nach vorne schauen.“

In der nun begonnenen Länderspielpause richtet sich der Fokus ganz auf das folgende Absteigerduell am 20. November beim SV Werder Bremen. Danach wartet zu Hause gegen den SV Sandhausen eine Pflichtaufgabe, bevor das nächste Top-Spiel beim FC St. Pauli ansteht. Drei Spiele, in denen es für S04 und trotz aller Rückendeckung auch für Grammozis gilt, die aktuelle Pleitenserie zu vergessen.