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Schröder mahnt zu Bescheidenheit und lobt Terrode und Grammozis

Rouven Schröder
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Seit mit dem Hamburger SV, Werder Bremen und eben dem FC Schalke 04 gleich drei echte Bundesliga-Urgesteine in der zweiten Bundesliga zugange sind, erhalten auch die sich damit beschäftigenden Fußball-Talks mehr Aufmerksamkeit. Im Zweitliga-Doppelpass vom Montag äußerte sich Rouven Schröder zur Lage auf Schalke.

Über die jüngste Bilanz von vier Siegen und nur einer Niederlage in den letzten fünf Ligaspielen sei man natürlich erfreut. Man sei in der 2. Bundesliga angekommen, konstatierte Schröder, nicht ohne hinzuzufügen, dass auch bei den Siegen einiges am eigenen Auftritt nicht gefallen habe. Man müsse selbstkritisch bleiben und noch so manche Dinge verbessern.

Von Bescheidenheit spricht Schröder zudem, als es darum geht, wie diese jüngste Erfolgssträhne im Umfeld aufgenommen werde. Wohl kaum irgendwo würden Siege so aufgesaugt wie rund um Schalke, schätzt Schröder wahrscheinlich zutreffend ein. Doch als Verantwortlicher müsse man die Dinge eben „richtig“ einschätzen.

Den jüngst zum Rekord-Torjäger der 2. Bundesliga aufgestiegenen Simon Terodde lobte Schalkes Sportdirektor mit den Worten, dass dieser „ein Vorbild in der Kabine“ sei und ein „Aushängeschild“ für den Verein, der zudem mit dem Erfolg richtig umzugehen wisse.

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Zwei Akteure erhalten Extra-Lob von Schröder

Als man auf den aktuellen Schalker Trainer Dimitrios Grammozis zu sprechen kommt, hat Schröder ebenfalls nur Positives zu berichten. Insbesondere in den Anfangszeiten seiner Tätigkeit, als es viel Unruhe im Umfeld gegeben habe, sei Grammozis ruhig und fokussiert geblieben. Auch vor der Mannschaft hätte er sich nie anders gegeben als auch jetzt in den Erfolgszeiten. Das sei ihm hoch anzurechnen, weil Schalke aufgrund der stets starken Emotionen nicht einfach zu handeln sei. Schröder nennt es gar einen „Faustpfand“, dass man wisse, dass man sich auf Grammozis verlassen könne, der nicht die Nerven verliere, auch wenn es mal stressiger zugehe.

Insofern präsentiert sich auch Schröder hier als Teil des „neuen“ Schalke 04 nach dem immensen personellen Umbruch aufgrund des totalen sportlichen Absturzes, der sich über anderthalb Jahre hinweg gezogen hatte. Mahnungen zur Bescheidenheit und zur Selbstkritik gehörten davor nicht unbedingt zum standardmäßigen Repertoire auf Schalke.