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Mitspieler sauer über Fährmann-Degradierung

Ralf Fährmann
Foto: IMAGO

Dass Ralf Fährmann nicht nur bei den Fans, sondern auch innerhalb des Teams große Popularität genießt, dürfte niemanden überraschen. Auch Trainer Dimitrios Grammozis nicht, der sich vor der Partie in Rostock dennoch für einen neuerlichen Torhüterwechsel entschied. Das kam bei einigen von Fährmanns Mitspielern nicht gut an, wie Sport.de berichtet.

Dort beruft man sich wiederum auf einen Bericht der Sport-Bild, die von wenig Gegenliebe gegenüber dem Torwartwechsel bei einigen Elementen des Schalker Kaders gehört haben will. Noch ärgerlicher als die eigentliche Entscheidung empfanden Teile der Schalker Spieler, wie dürr Dimitrios Grammozis diese Entscheidung gegenüber der Mannschaft erläuterte. Mit knappen Worten sei dies erfolgt, inhaltliche Gründe habe er im Prinzip keine dargelegt. Offenbar geht man im Jahr 2021 so nicht mehr mit mündigen Spielern um, die man nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellen kann. Zumindest wünschen sie sich eine Erklärung für die Entscheidung. Anderenfalls, wie an diesem Beispiel zu sehen, landet die Kritik an der Entscheidung des Trainers auch schon mal schnell in der Zeitung.

Zumindest für die Partie bei Hansa Rostock, die mit einem 2:0-Sieg für den FC Schalke 04 endete, muss sich Grammozis aus sportlicher Warte nichts vorwerfen lassen. Die neue Nr. 1, Martin Fraisl, blieb fehlerfrei und gegentorlos. Doch das Ansehen von Ralf Fährmann hat er damit natürlich nicht erlangen können. Und beim ersten Fehler von Fraisl, der ganz sicher irgendwann erfolgen wird, dürfte es wieder ein wenig brodeln auf Schalke. Und dies nicht allein in den Medien, sondern auch in der Kabine.

Dass die Fans mit der Entscheidung nicht einverstanden waren, taten sie übrigens noch direkt vor Ort kund. Einige Fans skandierten lauthals den Namen von Ralf Fährmann im Rostocker Ostsee-Stadion.

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Churlinov wird harsch kritisiert

Dass Grammozis sehr wohl aber auch deutliche Worte finden kann, wird im selben Artikel von Sport.de deutlich. Dort ist die Rede davon, dass Grammozis Neuzugang Darko Churlinov nach seiner Spielweise in der Partie gegen den KSC in den Senkel gestellt habe. Churlinov hatte sich nicht an einstudierte Spielzüge gehalten und seine Rolle allzu frei interpretiert. Dementsprechend stand er dann auch nicht gegen Hansa Rostock auf dem Feld – genauso wie Ralf Fährmann, freilich aus völlig anderen Gründen.