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Vorschau gegen den Karlsruher SC: Dritter Sieg in Folge für S04?

Simon Terodde
Foto: IMAGO

Am heutigen Freitagabend (18:30 Uhr, live bei Sky) bestreitet Schalke sein viertes Heimspiel in dieser Zweitliga-Saison. Nachdem man durch den Auswärtssieg in Paderborn das erste mal seit November 2019 für zwei Erfolge in Serie sorgen konnte, soll nun gegen den KSC der nächste Sieg eingetütet werden. So würde man zumindest für eine Nacht in die Top drei der 2. Liga rutschen. Wie aber will Dimitrios Grammozis das mit seiner Mannschaft umsetzen? Und was kann man von dem Gegner aus Baden-Württemberg erwarten?

Nach einem guten Saisonstart mit sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen, steht der KSC nach vier sieglosen Partien in Folge derzeit auf Platz acht der Liga, einen Punkt hinter den Knappen. Entsprechend motiviert wird man in Karlsruhe sein, endlich wieder einen Dreier zu holen und selbst in die Top drei zu drängen.

Hofmanns Flirt passend zur Rückkehr

Der wohl wichtigste Faktor im Offensivspiel der Karlsruher ist Philipp Hofmann. Der 28-jährige Mittelstürmer ist auf Schalke bestens bekannt, da er drei Jahre lang (2009-2012) für die Jugendmannschaften vom S04 aufgelaufen ist und dort u.a. im Jahr 2012 die deutsche A-Junioren Meisterschaft gewinnen konnte. Und auch, wenn man auf Schalke derzeit aufgrund von Topscorer Simon Terodde keinen Bedarf für einen klassischen Neuner im Kader hat, liebäugelt Hofmann dennoch mit einer Rückkehr. Zumindest eines Tages.

Wenn es in Zukunft die Möglichkeit gibt, dann nehme ich das Angebot gerne an“, so der Stürmer gegenüber „Ruhr24“. Voraussetzung dafür sei aber, dass Schalke wieder in der Bundesliga spielt. Ein Wechsel innerhalb der zweiten Liga sei für ihn ausgeschlossen.

Nun geht es heute aber erstmal gegen seine alte Liebe, der er „mit Körperlichkeit auf die Nerven gehen“ wolle.

Selbe Startelf wie vergangene Woche?

Körperlichkeit ist auch ein großes Thema auf Schalke. Denn Cheftrainer Dimitrios Grammozis ist der Auffassung, dass Zweikämpfe der Schlüssel sein, um in dieser Liga zu bestehen. Diese Ansicht wird auch dadurch bestätigt, dass die Königsblauen bei den beiden Siegen gegen Düsseldorf und Paderborn eine bessere Zweikampfquote hatten als der Gegner. Gegen Aue und Regensburg ging diese Statistik jeweils an den Konkurrenten.

Trotzdem muss Schalke weiterhin an seinem Offensivkonzept feilen. Denn bislang lebt die Offensive allen voran von der Qualität der Einzelspieler. Paradebeispiel hierfür ist Simon Terodde, der an neun der zehn Schalker Treffer direkt beteiligt war.

Wer das Schalker Offensivspiel beleben kann, ist Dominick Drexler. Dieser war letzte Woche verletzungsbedingt ausgefallen, könnte Grammozis heute aber wieder zur Verfügung stehen, da er seit Mittwoch wieder am Mannschaftstraining teilnehmen kann.

Sollte es nicht reichen für einen Einsatz von Anfang an, ist es durchaus möglich, dass auf dieselbe Elf wie vergangenes Wochenende gesetzt wird. Lediglich die Personalie Flick ist noch offen, da er auch letzte Woche wieder keinen besonders starken Eindruck hinterlassen hat. Möglich, dass der junge Mikhailov für ihn beginnt.

Das wichtigste wird aber sein, dass man die Form der letzten beiden Partien bestätigt und auch heute den nächsten wichtigen Sieg im Kampf um den Aufstieg einfahren kann. Am besten sogar mit attraktiverem Offensivfußball.