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Nur 10 statt 30 Mio eingenommen – so will Schalke den Punktabzug dennoch verhindern

Christina Rühl-Hamers
Foto: imago images

Die entscheidende Frist rückt näher und trotz der vielen Abgänge sieht es nicht gut aus in der Schalker Kasse. 30 Millionen Euro muss man bis zum 15. September zusätzlich erlösen, 10 Millionen sind es bisher. Auch deshalb, weil man viele Spieler nur verleihen, nicht aber verkaufen konnte, wie zuletzt Amine Harit. Dennoch gibt es einen Weg, wie Schalke 04 dem drohenden Punktabzug entgehen würde.


Davon berichtet die WA, die zunächst einmal rekapituliert, was in den letzten Tagen an Transfers auf Schalke getätigt wurde. Da wäre zunächst Matthew Hoppe, für dessen Verkauf man 3,5 Millionen von RCD Mallorca einnimmt. Dann wäre da der eben erwähnte Amine Harit, den man an Olympique Marseille verlieht, aber eben keine Transfereinnahmen einstreicht.

Außerdem Ozan Kabak, den man wieder in die Premier League auslieh, diesmal zu Norwich City, aber ebenfalls ohne Transfererlöse. Zusammen mit all den Verkäufen und Abgängen, die man bislang in dieser Transferphase erlöste, kommt man gerade mal auf 10 Millionen Euro, wie die WA die Bild-Zeitung zitiert. Viel zu wenig also, um das Loch der 30 Millionen Euro zu stopfen. Ohne diese 30 Millionen droht ein schmerzhafter Punktabzug in der 2. Bundesliga, in die man ohnehin nicht optimal gestartet ist.

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Verkauf der eSports-Lizenz hilft aus

Doch Finanzchefin Rühl-Hamers hatte schon im Juli versprochen, dass es zu keinem Punktabzug kommen wird. Wie soll das nun funktionieren, da zumindest in den großen Ligen das Transferfenster geschlossen ist?

Hier kommt jene Investition ins Spiel, die der S04 vor einigen Jahren tätigte, zuletzt aber wieder abstieß. Der Verkauf der Lizenz für den eSports brachte bereits 26,5 Millionen Euro ein, welche in den 10 Millionen natürlich nicht enthalten sind. Diese aber wird man nun wohl einsetzen, um die insgesamt 30 Millionen geforderten Euro zu erreichen. Womit das Thema Punktabzug wohl tatsächlich vom Tisch wäre.

Was wiederum dazu führte, dass Trainer Grammozis und seine Mannen die Saison zumindest in dieser Hinsicht entspannter fortführen könnten. Anderenfalls wäre man von jetzt auf gleich mitten im Abstiegskampf, was im bekannt unruhigen Schalke einiges an Nerven kostete. Das aber weiß man mit den Lizenzgelder vom eSports nun offenbar zu verhindern.

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