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Wenn Thilo Kehrer PSG verlässt, kassiert Schalke mit – zwei Interessenten aus der Bundesliga

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Einerseits hat man beim FC Schalke 04 gegenwärtig andere Optionen, mit denen man noch Gelder generieren möchte. Harit, Mascarell und Nastasic sollen jeweils nicht ablösefrei den Verein verlassen. Zweieinhalb Wochen bleiben Sportdirektor Rouven Schröder noch, um geeignete Abnehmer zu finden. Ein anderer Punkt, auf den Schalke keinen Einfluss hat, könnte aber ebenfalls für zusätzliche Einnahmen sorgen: ein Verkauf von Thilo Kehrer.

Derzeit ist Thilo Kehrer noch beim französischen Hauptstadtclub unter Vertrag. Mit dem Hauptstadtclub errang der 24-jährige Defensivmann 2019 und 2020 die französische Meisterschaft. Nun aber besteht Interesse von Bayer Leverkusen, Kehrer zurück in die Bundesliga zu holen.

Sollte dieser Deal über die Bühne gehen, würde der FC Schalke 04 einen Teil der Ablöse erhalten. Dies ist der Fall, da er den Spieler drei Jahre in der Jugend ausbildete und auch als Profi in sehr jungen Jahren beschäftigte. Der FC Schalke 04 würde gemäß der Bestimmungen 55 Prozent des Anteils erhalten, der an die ausgebildet habenden Clubs ginge. Insofern hofft man nun natürlich auf eine möglichst hohe Ablöse, sollten sich Bayer Leverkusen und PSG tatsächlich einigen können.

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Kehrer spielte schon in der Jugend für Schalke 04

Ein konkretes Angebot von Bayer Leverkusen soll bereits vorliegen, aber weit unter dem geschätzten Marktwert von Thilo Kehrer liegen. Zudem soll kürzlich ein neuer Interessent ins Buhlen um die Dienste von Thilo Kehrer eingestiegen sein. Laut fussballtransfers.com hat sich auch der FC Bayern bereits um Kehrer bemüht und Kontakt mit dessen Beratern aufgenommen.

Konkurrenz belebt das Geschäft und natürlich auch die Summen, die für Kehrer zu erzielen sind, was wiederum den möglichen Anteil Schalkes erhöht. Es bleibt allerdings abzuwarten, was der Spieler selbst will. Und ob es überhaupt zu einer Einigung kommen wird – ob mit Bayer Leverkusen oder mit dem FC Bayern München. Dies scheint aber allein deshalb ziemlich wahrscheinlich zu sein, da PSG gerade mit 60 Millionen Euro für Achrif Hakimi ausgegeben hat, der u. a. auf der Rechtsverteidiger von Thilo Kehrer einsetzbar ist.