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Schalke lehnt Sevilla-Angebot für Ozan Kabak ab – Gespräche gehen weiter

Ozan Kabak
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Während sich der FC Schalke 04 am morgigen Sonntag im DFB-Pokal beim FC 08 Villingen keine Blöße geben und auch aus wirtschaftlichen Gründen unbedingt die zweite Runde erreichen will, arbeitet Sportdirektor Rouven Schröder hinter den Kulissen nach wie vor daran, den Kader zu verschlanken und vor allem den Gehaltsetat zu entlasten.

Deutet man die Meldungen aus Italien richtig, dürfte der Wechsel von Matija Nastasic zum AC Florenz zeitnah über die Bühne gehen, allerdings allenfalls eine kleine Ablöse in die Schalker Kassen fließen. Beim serbischen Innenverteidiger muss Schröder wohl von seinen Vorstellungen, die bei zwei bis drei Millionen Euro Ablöse liegen sollen, abweichen.

Schalke will 15 Millionen Euro für Kabak

Und auch bei Ozan Kabak ist bislang kein Verein dazu bereit, die von S04 aufgerufenen 15 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Angebote über acht Millionen Euro von Leicester City und Crystal Palace sollen zwar eingegangen, allerdings auf Ablehnung gestoßen sein. Ebenso wie laut dem renommierten Transferinsider Fabrizio Romano eine Offerte des FC Sevilla, der für den türkischen Nationalspieler zehn Millionen Euro geboten haben soll.

Schalke beharrt allerdings auf den 15 Millionen Euro, die die Königsblauen 2019 selbst für Kabak an den VfB Stuttgart überwiesen haben. Dass noch mehrere Vereine, darunter offenbar auch RB Leipzig, im Rennen um den 21-Jährigen sind, erhöht die Schalker Chancen auf die erhoffte Einnahme. Sevilla zumindest soll trotz der ersten Absage aus Gelsenkirchen am Ball bleiben und weitere Gespräche führen. Denkbar, dass in Andalusien schon eine neue Offerte vorbereitet wird.