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Fährmann ist die Nr. 1 – wird Schubert jetzt verkauft?

Markus Schubert
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Am späten Abend vermeldete Sky, dass die Entscheidung in der Torwartfrage gefallen sei. Ralf Fährmann ist dann doch wenig überraschend die Nr. 1 für die kommende Saison. Interessanter ist die Frage, was mit Markus Schubert geschieht, dem man aktuell offenbar sogar Michael Langer als Nr. 2 vorzieht. Verlässt er den Verein?

Ralf Fährmann wird nachgesagt, dass er Schwächen im Spielaufbau besitzt. Angesichts seines fortgeschrittenen Alters ist wohl nicht mehr zu erwarten, dass er sich hier noch entscheidend nach vorne entwickelt. Allgemein wird dies aber als einziger Schwachpunkt des Schalker Urgesteins angesehen, bei den eigentlichen Torhüterleistungen zeigt er immer wieder sehr gute Partien. Insofern ist es wenig überraschend, dass Trainer Dimitrios Grammozis zusammen mit seinem Team gestern entschieden hat, mit Ralf Rährmann als Nr. 1 in die neue Saison zu gehen.

Damit einhergehend gibt es jedoch schlechte Nachrichten für den Mann, der sich eigentlich in einem Duell um den Posten als Nr. 1 mit Fährmann wähnte: Markus Schubert. Diesem habe man laut Sky bedeutet, dass er gegenwärtig nur noch die Nr. 3 in der Hierarchie der Schalker Torhüter sei. Noch hinter Michael Langer, der seit 2017 auf gerade mal drei Einsätze für den FC Schalke 04 in der Bundesliga kam.

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Grammozis fällt gleich zwei Torhüter-Entscheidungen

Das dürfte für Schubert ein Schlag in die Magengrube sein, wurde er doch bei seinem Wechsel 2019 von Dynamo Dresden als überaus talentiert angesehen und ihm eine gute Karriere prognostiziert. Diese gerät nun erneut ins Stocken bzw. Schubert komplett aufs Abstellgleis.

Tatsächlich will man auf diese Weise Schubert wohl bedeuten, dass er den Verein verlassen solle. Damit würde Schalke wieder Gehalt einsparen und könnte als neuen dritten Mann dann auf eine wesentlich günstigere Lösung zurückgreifen.

Nach einer Leihe in der letzten Saison zu Eintracht Frankfurt ist es diesmal vorstellbar, dass Schubert Schalke komplett verlässt. Sich jetzt noch einmal irgendwann durchzusetzen erscheint immer unwahrscheinlicher. Ob sich für Schubert, der zuletzt kaum einmal in einem Pflichtspiel im Einsatz war, Interessenten fänden, wäre eine andere Frage.

Wichtig für die Fans ist hingegen, dass mit Ralf Fährmann ein Publikumsliebling im Tor bleibt in der ersten Zweitliga-Saison seit 30 Jahren.