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Wieder 0:0 – auch Donezk bezwingt das neue Schalke nicht

Simon Terodde
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Nach dem mehr als achtbaren 0:0 im Test vor einigen Tagen gegen Zenit St. Petersburg wiederholten die Kicker vom FC Schalke 04 diese Leistung auch gegen einen vermutlich sogar noch stärkeren Gegner: Schachtar Donezk. Im Test im österreichischen Trainingslager erzielten beide Teams keinen Treffer, was die Schalker als neuerlichen Erfolg verbuchen dürfen.

Natürlich haben derartige Testkicks nur sehr begrenzte Aussagekraft. In Trainingslagern wird Wert auf die physischen Grundlagen gebildet, da sind die Beine gerade am Ende – und heute war der letzte Tag im Trainingslager vor der Heimfahrt – oftmals sehr schwer. Das wiederum dürfte dann für beide Kontrahenten gleichermaßen gelten, denn auch für Schachtar Donezk war es der letzte Tag in Mittersill vor der Abreise.

Insofern darf man zumindest erwarten, dass es kein reiner Zufall war, dass Schalke 04 erneut gegen einen ausländischen Erstligisten mithalten konnte. Zumal Schachtar Donezks Anfangself wie so oft in den letzten Jahren mit Fußballern erster Güte gespickt war. Allein sieben Brasilianer standen beim Anpfiff für die Ukrainer auf dem Platz.

Schalke spielte mit folgender Startelf:

Fährmann – Thiaw, Flick, Kaminski – Aydin, Palsson, Ouwejan, Idrizi, Latza – Terodde, Boujellab

Diese machten ihre Sache so gut, dass beide Teams mit einem torlosen Remis in die Halbzeit gingen. Gerade Ralf Fährmann bewies gute Form und ist aktuell trotz der letzten ominösen Ankündigung von Rouven Schröder heißer Kandidat auf den Job als Nr. 1 auch zu Saisonbeginn.

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Fährmann überzeugt auch mit dem Fuß

Im zweiten Durchgang folgte dann in der Mitte das große Durchwechseln, wodurch wie so oft auch der Spielfluss arg litt. Dennoch fing sich Schalke auch danach keinen Gegentreffer mehr und beendet das Trainingslager mit einem erneuten Erfolgserlebnis.

In allen vier Testspielen blieben die Knappen ohne Gegentor, was gegen Donezk aber noch einmal besonderes Gewicht erhält. Auffällig war zudem, wie sehr Fährmann um einen kontrollierten Spielaufbau bemüht war, was ihm durchaus häufig gelang.

Nun geht es für die Knappen wieder in die Heimat, wo man am kommenden Freitag gegen Vitesse Arnheim den nächsten Test bestreiten wird.