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Schalker Trainingsauftakt mit Sebastian Rudy und weiteren Rückkehrern?

Sebastian Rudy
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Mit dem 0:1 beim 1. FC Köln ist die Saison 2020/21 für den FC Schalke 04 beendet und nahezu jeder, der es mit den Königsblauen hält, wird zumindest in Gedanken ein „endlich“ anfügen. Ab sofort richtet sich der Blick ausschließlich in die Zukunft, die zunächst in der neuen Saison den Wiederaufstieg bringen soll. Dafür allerdings müssen die Verantwortlichen um Sportvorstand Peter Knäbel und den neuen Sportdirektor Rouven Schröder in den kommenden Wochen erst einmal ganze Arbeit leisten, um einen schlagkräftigen Kader auf die Beine stellen zu können.

Ein großes Problem dabei ist, dass eine Reihe von Spielern gut dotierte Verträge, aber eher keine sportliche Zukunft auf Schalke besitzt und auf diese Weise somit auch Budget für Neuverpflichtungen blockiert. Zu nennen sind an dieser Stelle vor allem Benito Raman, Suat Serdar, Amine Harit, Omar Mascarell, Mark Uth, Matija Nastasic, Hamza Mendyl und Salif Sané, die mit ihren überwiegend enttäuschenden Leistungen Anteil am Abstieg hatten, aber noch mindestens ein weiteres Jahr unter Vertrag stehen.

Sechs Leihspieler kehren zurück

Mit Sebastian Rudy (TSG 1899 Hoffenheim), Ozan Kabak (FC Liverpool), Rabbi Matondo (Stoke City), Ahmed Kutucu (Heracles Almelo), Jonas Carls (Vitoria Guimaraes) und Markus Schubert  (Eintracht Frankfurt) kehren überdies nach jetzigem Stand sechs zuletzt verliehene Akteure zurück, deren Perspektiven abgesehen vielleicht von Kutucu überschaubar sind. Kabak, bei dem Liverpool eine Kaufoption über 21 Millionen Euro voraussichtlich nicht ziehen wird, ist dabei der einzige aus diesem Sextett, der problemlos einen neuen Klub finden sollte.

Aktuell allerdings zählt Kabak wie die übrigen Leihspieler zu den Akteuren, die laut „kicker“ eine Einladung zum Trainingsauftakt erhalten haben, der schon in rund drei Wochen erfolgen wird. Kabak freilich wird dann mit der türkischen Nationalmannschaft bei der EM 2021 weilen, auf die auch Matondo mit der Auswahl von Wales noch hoffen darf. Die übrigen vier Rückkehrer werden sich dagegen in Gelsenkirchen einfinden, sofern bis dahin keine anderen Lösungen gefunden worden sind.