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Kehrt Timon Wellenreuther als Fährmann-Herausforderer nach Schalke zurück?

Veltins Arena
Foto: imago images

Unabhängig davon, dass hinter der Einsatzfähigkeit von Frederik Rönnow noch ein Fragezeichen steht, wird Ralf Fährmann am heutigen Samstag im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln, mit dem sich der FC Schalke 04 für mindestens 15 Monate aus der Bundesliga verabschiedet, zwischen den Pfosten stehen. Der 32-Jährige ist auch als einer von nur wenigen gestandenen Profis aus dem aktuellen Kader für die Mission Wiederaufstieg eingeplant, weiß derzeit aber noch nicht um seine Konkurrenz im Rennen um die Nummer eins.

Dass der von Eintracht Frankfurt nur ausgeliehene Rönnow den Verein verlässt, ist sicher. Im Gegenzug kehrt aber nach jetzigem Stand der nach Frankfurt verliehene Markus Schubert zurück. Und Torwart Nummer drei, Michael Langer, wurde anders als zehn andere Profis mit auslaufenden Verträgen noch nicht als sicherer Abgang genannt. Möglich, dass der 36-Jährige als dritter Mann bleibt.

Schalke nicht der einzige Interessent

„Sport 1“ berichtet unterdessen davon, dass sich Schalke mit einer Rückkehr von Timon Wellenreuther beschäftigt. Der 25-Jährige, der 2014/15 zu seinem Profidebüt im Trikot der Königsblauen gekommen ist, wechselte erst im vergangenen Jahr von Willem II Tilburg zum RSC Anderlecht und hat dort nach kurzer Anlaufzeit den Sprung zum Stammkeeper geschafft. Beim belgischen Traditionsklub besitzt Wellenreuther einen Vertrag bis 2024, doch weil neben Schalke auch weitere Klubs Interesse angemeldet haben sollen, ist ein Verbleib wohl nicht ganz sicher. Ob Anderlecht zu einem von „Sport 1“ ins Gespräch gebrachten Leihgeschäft bereit wäre, bliebe indes abzuwarten.

Sollte Schalke Wellenreuther tatsächlich zurückholen, hätte Schubert mutmaßlich keine Perspektive mehr und müsste sich neu orientieren. Wellenreuther würde sich derweil kaum mit der Reservistenrolle begnügen, sondern zu einem echten Herausforderer für Fährmann werden.