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Spieler mit auslaufenden Verträgen müssen Schalke verlassen – Kolasinac und Huntelaar als Ausnahmen?

Klaas-Jan Huntelaar
Foto: imago images

In zwei Tagen endet für den FC Schalke 04 mit dem Gastspiel beim 1. FC Köln eine Saison, die man in Gelsenkirchen so schnell wie möglich vergessen möchte. Zugleich geht am Samstag auch für zahlreiche Akteure das Kapitel S04 zu Ende. Während für teure Profis wie Mark Uth, Amine Harit, Sebastian Rudy, Suat Serdar oder Matija Nastasic, die sich Schalke in der 2. Bundesliga nicht mehr leisten kann und will, Abnehmer gesucht werden, die im Idealfall auch noch zur Zahlung von mehr oder weniger stattlichen Ablösen bereit sein sollen, haben die Verantwortlichen eine andere Grundsatzentscheidung getroffen.

Wie der „kicker“ berichtet, haben Sportvorstand Peter Knäbel und der neue Sportdirektor Rouven Schröder entschieden, dass auslaufende Verträge nicht verlängert werden sollen – mit Ausnahme von Sead Kolasinac und Klaas-Jan Huntelaar, um deren Weiterverpflichtung sich Schalke bemüht.

Elf Verträge nicht über den 30. Juni hinaus gültig

Neben den Leihspielern Goncalo Paciencia, Frederik Rönnow (beide Eintracht Frankfurt), Kilian Ludewig (Red Bull Salzburg) und William (VfL Wolfsburg) müssen somit auch Nabil Bentaleb, Michael Langer, Shkodran Mustafi und Alessandro Schöpf, dern Verträge enden, den Verein verlassen. Selbiges gilt für Bastian Oczipka und Benjamin Stambouli, deren eigentlich noch länger laufenden Arbeitspapiere durch den Abstieg an Gültigkeit verloren haben.

Und schließlich hat auch Steven Skrzybski keine Zukunft bei den Königsblauen. Der 28 Jahre alte Angreifer, der 2018 vom 1. FC Union Berlin zu seinem erklärten Herzensklub gekommen ist, gab im „kicker“ einen Einblick in die internen Abläufe: „Peter Knäbel hat mir in einem offenen und ehrlichen Gespräch mitgeteilt, dass Schalke die Situation für einen größtmöglichen Umbruch nutzen will und mein Vertrag daher nicht verlängert wird.“