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Fährmann wollte eigentlich pausieren – deshalb der Patzer?

Ralf Fährmann
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Ein ganz übler Patzer unterlief Ralf Fährmann beim gestrigen Spiel gegen Eintracht Frankfurt vor dem 1:1-Ausgleich durch Silva. Er unterschätzte eine Flanke, die er nicht erreichte, woraufhin Silva nur noch ins leere Tor einnicken musste. Viele hatten schon Angst, dass Schalke 04 wie so oft nun auseinander fallen würde. Doch dazu kam es nicht und Fährmanns Patzer hatte möglicherweise auch einen klaren Grund.

Vor Beginn der Partie hatte Ralf Fährmann selbst um eine Auszeit gebeten. Einerseits spürte er leichte Probleme am Knie. Andererseits habe er sich sehr müde gefühlt und das auch dem Trainerstab gegenüber geäußert, berichtet die WAZ.

Zumindest stellte Trainer Dimitrios Grammozis die Abläufe vor dem Anstoß so dar. Aufgrund dieser ehrlichen Selbsteinschätzung von Ralf Fährmann hatte man beschlossen, Frederik Rönnow die Aufgabe im Tor anzuvertrauen. Dieser hätte damit eine Art „Abschiedsspiel“ vom FC Schalke 04 – er geht im Sommer zurück zu Eintracht Frankfurt – bekommen und hätte zudem gegen genau diesen Club sein Können unter Beweis stellen können.

Doch dann kam es zu einem Zusammenprall beim Aufwärmen von Rönnow mit einem Mitspieler – Rönnow fiel definitiv verletzt aus. Somit musste doch Ralf Fährmann ins Tor, welcher sich wie erwähnt müde fühlte. Zuletzt hatte er 5 Partien in kurzer Abfolge absolvieren müssen.

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Rönnow beim Aufwärmen verletzt

Es kam dann einerseits zwar zu jenem Unglück, welcher zum Ausgleich für die Gäste führte. Und Schalke fing sich insgesamt sogar wieder einmal gleich drei Gegentore. Doch an diesem etwas anderen Samstag als in all den letzten Monaten reichte es dennoch zum Sieg und damit zu drei Punkten für den FC Schalke. Mit 4:3 fuhr man den dritten Sieg in dieser Saison ein. Damit bleibt nicht nur die Chance, den Minusrekord seit Einführung der Drei-Punkte-Regel (18 Punkte für den SC Freiburg) noch abzuwenden. Man hat auch definitiv Tasmania Berlin und den Wuppertaler SV mit ihren jeweils nur 2 Saisonsiegen überholt – trotz des Patzers von Ralf Fährmann.