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Danny Latza blickt mit Vorfreude auf Rückkehr zu Schalke

Danny Latza
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Er ist der erste Neuzugang für die kommende Saison, das steht schon länger fest. Sicher ausschlaggebend bei der Rückkehr von Danny Latza von Mainz 05 zu seinem Jugendclub FC Schalke 04 ist der Umstand, dass er die Atmosphäre in einer vollen Veltins-Arena kennnt – und in Gelsenkirchen geboren und aufgewachsen ist.

Im Interview mit Sport1, von dem Reviersport berichtet, drückt er aus, dass er sich mit einem weinenden, aber auch mit einem lachenden Auge von Mainz 05 verabschieden werden. Die Rheinhessen werden aller Voraussicht nach weiterhin in der ersten Bundesliga spiele, während er mit seinem neuen Arbeitgeber in der 2. Bundesliga wird antreten müssen.

Aber, so betont Danny Latza im selben Atemzug: „Ich gehe in die Heimat zurück und das ist sehr wichtig für mich.“ Identifikation mit seinem kommenden Club dürfte man ihm wohl nicht absprechen können, auch wenn noch niemand weiß, wie es sportlich für den Club und für den Mittelfeldspieler laufen wird in den neuen Gefilden.

Es sei schlicht eine „Herzensangelegenheit“, verweist Latza auf die insgesamt 13 Jahre in der Knappenschmiede, der Zweiten Mannschaft und bei den Profis, die er zwischen 1998 und 2011 absolvierte. Zwar kam er in jener Zeit lediglich auf drei Bundesliga-Einsätze für die Profis, feierte damit aber sein Debüt im bezahlten Fußball.

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Schon in der Jugend ein Schalker

Grundlage dafür, dass ihn sein Weg über den SV Darmstadt 98 und den VfL Bochum schließlich zu Mainz 05 führte, wo er seit 2015 Stammspieler ist.

Dass man nun in der 2. Bundesliga antreten müsse, sehe er als „Herausforderung“ an. Zudem kehre er nicht nach Schalke zurück, um dann Schuldzuweisungen für den Abstieg zu tätigen, das stehe ihm nicht zu. Grundsätzlich sei das natürliche Terrain des Clubs aber die erste Liga, und genau dabei will er mithelfen, möglichst schnell wieder dorthin zu kommen.

Was mit Fans im Rücken sicherlich leichter fallen werde, meint Latza: „Wir Spieler sind dafür zuständig, dass wir Leidenschaft und Siegesspirit auf den Platz bringen. Ich weiß, wie viel Potenzial in dem Verein steckt, vor allem, wenn die Fans wieder ins Stadion dürfen. Was da für eine Atmosphäre herrscht, das macht einfach Spaß, in dieser Arena aufzulaufen.“