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Kutucu will zurück zu S04 und beim Wiederaufstieg helfen

Ahmed Kutucu
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Etwas abseits des rasanten Geschehens rund um den FC Schalke 04 befindet sich aktuell Ahmed Kutucu. Er ist an Heracles Almelo ausgeliehen, will aber im Sommer zurückkehren und dabei mithelfen, den FC Schalke wieder zum Erstligisten zu machen. Außerdem gibt er eine Liebeserklärung an Gelsenkirchen ab.

Aus sportlicher Sicht war es nicht die erhoffte Chance zu seiner Fortentwicklung, Ahmed Kutucu im Winter an den holländischen Erstligisten Almelo zu verleihen. Zwar kam dieser in elf der zwölf absolvierten Partien zum Einsatz. Meist wurde er aber lediglich eingewechselt. Immerhin ein Treffer steht dabei zu Buche, auch wenn das eigentlich ein bisschen wenig für den türkischen Stürmer ist, schließlich ist das Niveau in der Eredivisie deutlich niedriger als in der Bundesliga.

Doch von einem Umstand dieser Leihe wird Ahmed Kutucu ganz sicher profitieren, wenn er denn bald nach Schalke zurückkehrt. Sein Name ist kaum mit dem Totalversagen in dieser Saison und schon gar nicht mit dem jetzt feststehenden Abstieg verbunden. Und das ist ganz sicher ein Pluspunkt für den 21-Jährigen, der sehr gerne zurückkehren wird, wie er laut Reviersport eine niederländische Zeitung wissen ließ.

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Kutucu liebt seine Heimatstadt

Der Abstieg gehe ihm sehr nahe, er habe zehn Jahre in diesem Club verbracht und es sei noch immer sein Verein, gab Kutucu Einsicht in sein Gefühlsleben: „Das fühlt sich so schlecht an.“ Schuld sei allerdings nicht ein einzelner Trainer oder Spieler. Lange habe er noch Hoffnung gehabt, dass der Abstieg noch zu vermeiden sei.

Da dem am Ende aber nicht so war, will er ab dem Sommer mithelfen, Schalke wieder in die Bundesliga zu bringen. Die 2. Bundesliga werde zwar ein hartes Pflaster, doch: „Sie ist gut für mich, ich würde gerne dort spielen und in einem Jahr feiern wir, dass wir wieder zurück auf dem höchsten Niveau sind.“

Außerdem will er auch nach dem Ende seiner Karriere weiter in Gelsenkirchen leben, wo er geboren und aufgewachsen ist. Zwar sei es keine große Stadt, „es ist arm, aber es ist meine Stadt“, erläuterte Ahmed Kutucu seine Verbundenheit zu seiner Heimat. Ein Umstand, den die Fans in und um Gelsenkirchen gerne vernehmen werden.