Bundesliga

Presseschau zum Augsburg-Sieg: „Stabile Schalker Hintermannschaft“

Bundesliga
Foto: imago images

Die Freude war groß auf Schalke über den zweiten Saisonsieg. Auch, wenn er den Abstieg wohl nicht mehr verhindern kann. Doch wie lief das Spiel und wie sah die Presse den ersten siegereichen Auftritt nach 12 Spielen ohne einen Dreier? Hier die Stimmen der Medien zum 1:0 vom Sonntag.

In der SZ weiß Ulrich Hartmann, dass die Abstiegs-Uhr auch nach diesem Sieg weiter unerbittlich tickt. Immerhin schienen die Spieler „die Phase der Depression eigentlich schon hinter sich gelassen“ zu haben. Viel schreibt er über die Schalker Leistung auf dem Platz nicht, wohl aber, dass der FC Augsburg nach zuletzt drei wichtigen Siegen einen „allzu entspannten Auftritt in der ersten Halbzeit“ hingelegt hätte.

Einige Zahlen zum Spiel nennt der Tagesspiegel. So war Suat Serdars Treffer das 2600. Bundesliga-Tor für Schalke 04 insgesamt. Außerdem traf man in Heimspielen erstmals nach sage und schreibe 807 Minuten wieder einmal. Und die Führung für die Knappen war die schnellste seit 2017. Und zum Spiel: „Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Augsburger den Druck, hatten mehr Zugriff auf das Spiel und drängten auf den Ausgleich. Doch sie taten sich schwer, eine Lücke gegen die stabile Schalker Hintermannschaft zu finden.“ So rettete Schalke zum zweiten Mal drei Punkte in dieser Saison.

Embed from Getty Images

Große Erleichterung im Team

Für die FAZ brennt noch ein „klitzekleines Licht“ auf Schalke. „Ein Sieg, der die Alltagssorgen vorerst beiseite wischte.“ Trotz positiver Stimmung bei Grammozis, Fährmann, Serdar und Co. weist auch die FAZ auf diesen weiter bestehenden Umstand hin: „Fakt ist aber auch, dass der vierte Schalker Abstieg schon nach den nächsten beiden Spielen gegen Freiburg und Bielefeld feststehen kann.“

Der Kicker ist näher dran am Spielgeschehen. Nach einem „Traumstart“ für Schalke entwickelt sich ein „intensive, spannendes und phasenweise hektisches Spiel“. In der Benotung liest man dann aber von einem „chancenarmen auf mäßigem Niveau zweier Teams, die zumindest Offensivakzente setzen wollten“. Und weiter: „Die Begegnung lebte nach dem Seitenwechsel auch ob der schmalen Führung primär von ihrer Spannung und eher weniger von gelungenen Aktionen. Hüben wie drüben war die Fehlerquote hoch.“

Nächster Gegner des FC Schalke 04 ist am Samstag der SC Freiburg, bei dem man um 15.30 Uhr antritt.