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Mustafi ist eine „Option für Augsburg“ – doch kein Rauswurf

Shkodran Mustafi
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Nachdem Weltmeister Shkodran Mustafi vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen „aus sportlichen Gründen“ nicht im Kader des FC Schalke 04 stand, waren Gerüchte laut geworden, dass eine sofortige Trennung erfolgen könnte. Doch wie die WAZ erfuhr, ist dem nicht so. Mustafi habe „Charakter gezeigt“ und sei für das Spiel gegen Augsburg wieder eine Option.

Zunächst hatten u. a. DerWesten und fussballtransfers.com spekuliert, dass Shkodran Mustafi die gänzliche Verbannung aus dem Kader drohe. DerWesten schrieb dabei unter Berufung auf die „Bild“-Zeitung, dass man Mustafi vorwerfe, schon seit zwei Wochen schlecht zu trainieren. Außerdem fehle ihm jegliche Selbstkritik, obwohl seine Auftritt im Dress von Königsblau nur äußerst selten zu gefallen wussten. Deshalb habe Trainer Dimitrios Grammozis ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, Mustafi fortan überhaupt nicht mehr einzusetzen. Dies auch, um seine eigene Autorität innerhalb des Kaders zu schützen, vor dem er den Weltmeister bis dato verteidigt hatte. Die nächste Quasi-Suspendierung stand auf Schalke also zumindest angeblich im Raum.

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Mustafi nahm Kritik an

Doch die WAZ gab heute früh bereits Entwarnung in dieser Angelegenheit. Mit den Worten „Immerhin keine Diva“ vermeldet die Regionalzeitung, dass Shkodran Mustafi nun endlich die gewünschte Reaktion auf die Kritik gezeigt habe. Damit sei eine Verbannung vom Tisch und Mustafi für die am Sonntag anstehende Partie zu Hause gegen den FC Augsburg durchaus wieder eine Option.

Erleichterung also in den meisten Köpfen rund um Schalke 04. Ein Mustafi in Normalform könnte Schalke schließlich immer noch weiterhelfen. Zudem wären weitere negative Schlagzeilen in Form einer Verbannung von Mustafi vielleicht dem Mannschaftsfrieden förderlich, nicht aber dem seit Monaten desaströsen Bild, das der FC Schalke 04 in seiner Außenwirkung vermittelt. Somit bleibt es also bei den Worten, mit denen der neue Sportvorstand Peter Knäbel die Nichtnominierung Mustafis für das Leverkusen-Spiel schon beendet hatte. Damals hieß es bei Knäbel: „Ab übermorgen, wenn die Vorbereitung auf Augsburg beginnt, kann sich jeder wieder für den Kader empfehlen.“ Das gilt also trotz aller Gerüchte auch für Shkodran Mustafi.