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Rangnick-Absage ist definitiv – keine Gespräche mehr

Ralf Rangnick
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Anders als gestern noch erhofft, wird es in der kommenden Woche keine weiteren Gespräche zwischen Schalke 04 und dem großen Hoffnungsträger Ralf Rangnick mehr geben. Seine Absage an den Revierclub ist definitiv, wurde gerade bekannt. Damit können die Verantwortlichen ihre Energie voll der Suche nach einem anderen Sportvorstand widmen.

Zwar war eigentlich gestern bereits die Absage publik geworden, eine Resthoffnung hatte aber noch bestanden. Aufsichtsratschef Jens Buchta kündigte an, in der kommenden Woche noch einmal das Gespräch mit Ralf Rangnick suchen zu wollen. Vielleicht, mag so mancher Schalke-Fan vermutet haben, will Rangnick ja auch nur pokern, um noch mehr Macht bei einer Rückkehr zu Schalke zu erhalten.

Doch alle Spekulationen in dieser Richtung können seit dem heutigen Sonntagmittag ad acta gelegt werden. Wie die dpa mitteilt, wird es keine weiteren Gespräche mehr geben. Dies erfuhr der Nachrichtendienst aus dem näheren Umfeld von Rangnick. Der von vielen so sehr herbeigewünschte erwiesene Fußballfachmann wird also nicht die schwierige Aufgabe übernehmen, Schalke aus der 2. Bundesliga wieder zurück in Deutschlands Spitze zu führen.

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Buchtas Suche muss weitergehen

Für die Suche nach einer sinnvollen Alternative kann der Aufsichtsrat nun alle Zeit und Energie aufwenden. Die Zeit läuft schließlich schon, da die Profimannschaft keinerlei Hoffnung auf den zumindest rechnerisch noch möglichen Klassenerhalt macht und der Abstieg somit unabwendbar wirkt.

Je früher ein Nachfolger von Jochen Schneider seine Tätigkeiten beim FC Schalke 04 aufnimmt, desto wahrscheinlicher wird er eine schlagkräftige Mannschaft für die Spitzengruppe der 2. Liga zusammenstellen. Dass es in riesiger Umbruch im Kader erfolgt, gilt als ebenso sicher wie der Abstieg. In den nächsten Tagen dürfte es also zu neuen Gerüchten und gehandelten Namen am Berger Feld kommen – nur jener von Ralf Rangnick wird nicht mehr darunter sein.