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Grammozis und Huntelaar bemängeln die individuellen Fehler – Hoffnungen auf die Rettung schwinden weiter

Dimitrios Grammozis
Foto: imago images

Im Krisenduell gegen Borussia Mönchengladbach ist ohnehin nur noch in Bruchteilen vorhandene Hoffnung des FC Schalke 04 auf den Klassenerhalt weiter geschwunden. Gegen die Fohlen-Elf, die mit sieben Pflichtspielniederlagen in Folge im Gepäck und damit sicherlich nicht mit allzu breiter Brust angereist ist, unterlagen die Königsblauen am Samstagabend klar mit 0:3.

Wie so oft in den vergangenen Wochen fand Schalke nicht schlecht ins Spiel, stand sich dann aber mit individuellen Fehlern bei allen Gegentoren selbst im Weg. Während vor dem 0:1 der anschließend früh ausgewechselte William keine gute Figur abgab, fiel das 0:2 wieder einmal nach einer Standardsituation und das 0:3 resultierte aus einem Eigentor von Torwart Frederik Rönnow.

Wenig überraschend sah auch Trainer Dimitrios Grammozis, der nach drei Partien auf der Schalker Bank noch immer auf einen ersten Treffer wartet und lediglich einen von neun möglichen Punkten holte, die Knackpunkte bei den Gegentreffern. „Ich denke, dass wir heute zunächst gut im Spiel waren. Die Fehler, die wir machen, die letztendlich zu Gegentoren führen, sind momentan große Nackenschläge für uns. Die Jungs haben alles reingeschmissen, aber die individuellen Fehler bringen uns am Ende auf die Verliererstraße“, so der Coach, der aber nicht daran denkt, den Kopf in den Sand zu stecken.

Huntelaar lobt Grammozis

„Er hat sehr viel Energie und Power. Er macht das gut“, bekam Grammozis von Routinier Klaas-Jan Huntelaar, der diesmal zumindest die letzte Viertelstunde mitwirken konnte, bei „Sky“ Rückendeckung. Auf der vereinseigenen Webseite machte der niederländische Angreifer indes auch keinen Hehl daraus, wo aktuell die größten Probleme liegen: „Wir machen viele entscheidende Fehler.“

Selbst wenn diese abgestellt werden sollten, wird es mit dem Klassenerhalt überaus eng. Um noch eine realitische Hoffnung zu haben, müsste S04 wohl mindestens sechs der letzten acht Spiele gewinnen – bei nur einem Sieg aus den letzten 42 Partien kaum vorstellbar.