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Das sind die Mitglieder der ominösen geheimen Gruppe – inklusive Ex-Spieler

Schalke 04
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Medien haben nun doch bereits veröffentlicht, wer zur „geheimen Gruppe“ gehört, die Ralf Rangnick als Sportvorstand installieren, die Ausgliederung vorantreiben und den übrigen Vorstand austauschen will. Reviersport fasst die Berichte zusammen und nennt dabei auch den Namen des Ex-Spielers, der Teil dieser Gruppe sein soll: Es ist ein Eurofighter.

Die ominöse „geheime Gruppe“ nannte sich ja nicht selbst so, wurde nur in den Medien so tituliert, da sie die Identitäten ihrer Mitglieder bislang zurückhielt. Einzig ein Mitglied aus dem Aufsichtsrat wurde namentlich bekannt, das als Mittelmann für diese Gruppe diente. Doch bereits am gestrigen Dienstag wurden die Namen zumindest einiger Personen, die sich zu dieser Interessengemeinschaft zusammengeschlossen haben, der Öffentlichkeit bekannt.

Aus Fan-Sicht vielleicht am spannendsten, welcher Ex-Spieler denn da mitmischt und doch auf reichlich merkwürdige Weise agiert. Es ist Ingo Anderbrügge, jahrelang etablierter Spieler des FC Schalke 04. So behaupten es jedenfalls Bild und WAZ in ihren Berichten. Dazu kommen viele weitere Namen, die auch schon vorher im Umfeld des Clubs bekannt oder sogar aktiv waren.

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Anderbrügge agiert für Rangnick

So soll auch Bodo Menze, zurzeit Sprachlehrer der Spieler und zuvor Jugendkoordinator, der Gruppe angehören. Des Weiteren fällt der Name Jörg Grabosch, der frühere Geschäftsführer der Brainpool Medienagentur. Prof. Dr. Ulrich Paetzel soll Teil der Gruppe sein, der Vorstandsvorsitzendr der Emschergenossenschaft und des Lippeverbandes, sowie Frank Haberzettel, Geschäftsführer des Deutschen Beamtenwirtschaftsbundes.

Außerdem soll auch Harfid Hadrovic der Gemeinschaft angehören, der als Ärmelsponsor bereits zu den größeren Sponsoren des FC Schalke 04 zählt. Dasselbe gilt in noch größerem Maße für Hans Mosbacher, der Chef der Stölting Service Group ist und damit eines der im Umfang größten Sponsoren des Clubs.

Einiges an Prominenz unterschiedlichster Couleur hat sich da also zu einer Gemeinschaft zusammengefunden, die eine gemeinsame Stoßrichtung verfolgt. Dass mit Ingo Anderbrügge ein äußerst respektierter, zuletzt aber nicht ganz so nah am Club befindlicher Ex-Spieler dazugehört, dürfte die Herzen der Fans ein klein wenig mehr öffnen als es die Aktion der „geheimen Gruppe“ ohne diesen Namen täte. Ob man die benötige Dreiviertel-Mehrheit der Fans für eine Ausgliederung damit erreicht, dürfte aber weiter recht fraglich bleiben. Immerhin sind nun die wohl wichtigsten Namen dieser Gruppe bekannt. Somit weiß man auf Schalke, mit wem man es dort zu tun hat.