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Sportdirektor-Suche: Fürths Azzouzi schließt Weggang zu Schalke aus

Jochen Schneider
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Gestern waren es noch sechs mehr oder weniger heiße Kandidaten für die Nachfolge von Jochen Schneider als Sportdirektor auf Schalke. Heute ist es einer weniger. Denn Rachid Azzouzi hat bekannt gemacht, dass er definitiv seine derzeitige Position bei der SpVgg Greuther Fürth nicht für einen Job auf Schalke verlassen werde.

Der 50-Jährige sei „stolz, hier in Fürth zu sein“, berichtet die SZ. Azzouzi plane, seinen bis Sommer 2022 laufenden Vertrag in Franken zu erfüllen. Zudem habe er ohnehin keine Anfrage von Schalke 04 erhalten, auch wenn es dafür vielleicht noch ein wenig zu früh gewesen wäre. Allerdings habe es tatsächlich bereits einmal Gespräche mit Schalke gegeben, mit genau jenem Jochen Schneider. Da sei aber „lange her“. Angesichts der Tatsache, dass Schneider erst seit 2019 für den FC Schalke 04 tätig ist, kann es aber auch nicht wirklich sehr lange her gewesen sein. Zeitpunkt seiner Äußerungen war ein Interview mit dem Sender sky nach dem gestrigen 2:1-Sieg seiner Fürther über Holstein Kiel. Damit liegt sein Club punktgleich mit drei weiteren Clubs an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Gut möglich also, dass Azzouzi in der kommenden Saison Sportchef bei einem Erstligisten ist – was er dann auf Schalke wohl nicht wäre.

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Azzouzi bleibt ein Kleeblatt

Der Marokkaner war von 1997 bis 2003 sechs Jahre als Spieler für Fürth aktiv und von 2008 bis 2012 bereits einmal Sportmanager. Nach den weiteren Stationen FC St. Pauli und Fortuna Düsseldorf heuerte er 2017 erneut bei der SpVgg Greuther Fürth an.

In jedem Fall scheidet er aus der nicht kurzen Liste der Kandidaten für die Nachfolge von Jochen Schneider definitiv aus. Gut möglich, dass sie dennoch in naher Zukunft von den fünf Verbleibenden noch einmal erweitert wird, bis es zu einer passen den Lösung in Gelsenkirchen kommen wird.