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Tedesco und Baumgart Kandidaten als kommende Schalke-Trainer

Domenico Tedesco
Foto: Epsilon/Getty Images

Christian Gross wird den FC Schalke 04 nicht über die aktuelle Saison hinaus trainieren, das steht fest. Deshalb muss die Suche nach einem Nachfolger bereits jetzt anlaufen, unabhängig von der Spielklasse, in der der Club in der nächsten Saison antreten wird. Dabei geistern viele Namen durch die Foren, etwas konkreter werden derzeit aber zwei Kandidaten gehandelt.

Domenico Tedesco war bereits einmal Trainer auf Schalke. Er musste im Jahr 2019 in seiner zweiten Saison gehen, als man mit 0:7 bei Manchester City unterging und in der Bundesliga „nur“ auf Rang 14 stand. Eine Platzierung, die die Schalker aktuell mit Handkuss nehmen würden. Danach heuerte der Deutsch-Italiener bei Spartak Moskau an, wo er zurzeit immer noch Cheftrainer ist. Nicht ohne zuvor eine Menge Liebesbekundungen aus den Schalker Reihen erhalten zu haben. Er passe sehr gut nach Schalke, fanden viele Fans, leider mangelte es ihm kurzzeitig an Erfolg. Vielleicht käme man später noch einmal zusammen. Und genau das ist wohl nicht gerade unwahrscheinlich, wie Sport.de berichtet. Und das nicht allein, weil dessen Vertrag in Russlands Hauptstadt am Ende dieser Saison ausläuft. Fraglich aber, ob er von einem Topclub der ersten russischen Liga zu einem Zweitligisten wechselte, der Schalke 04 dann wahrscheinlich wäre.

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Dirigiert Baumgart bald die Knappen?

Zweitligist ist gegenwärtig auch ein anderer Trainer, der wohl als Nachfolger von Christian Gross diskutiert wird. Steffen Baumgart spielt mit dem SC Paderborn in der 2. Bundesliga und ist dort seit 2017 völlig unumstritten. Was auch an Auftritten seines Teams liegt, die selbst gegen deutlich namhaftere Teams nie das Herzblut vermissen lassen. Wie zuletzt beim unglücklichen 2:3 nach Verlängerung im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund erlebt.

Er soll dem Bericht zufolge ähnlich gut ins Anforderungsprofil der Schalker passen wie Tedesco. Mehr verdienen als in Paderborn könnte er auf Schalke sicher trotz aller finanziellen Probleme. Bliebe die Frage, ob er seine äußerst komfortable Situation in bombensicherer Position beim SC Paderborn gegen den Schleudersitz beim FC Schalke wird tauschen wollen.

Wer es am Ende auch werden wird. Dass diese beiden Namen nun bereits kursieren, zeigt dem Umfeld, dass sich anders als befürchtet doch so langsam etwas bewegt auf Schalke mit Blick auf die so oder so schwierige kommende Saison.