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Edel-Fan Manni Breuckmann gibt Schalke auf

Veltins Arena
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Ex-Fußballreporter Manni Breuckmann gibt den FC Schalke 04 im Abstiegskampf auf. Mit einer einstelligen Zahl an Punkten sei der Klassenerhalt nicht mehr zu schaffen, da der Rückstand auf Arminia Bielefeld schon 9 Punkte betrage. Doch Breuckmannn sieht auch etwas Positives am so früh feststehenden Abstieg. Die Äußerungen von Team und Trainer bewertet er als Makulatur.

Zwar lebt Manni Breuckmann seit etlichen Jahren bescheiden in einer Eigentumswohnung in Düsseldorf. Geboren wurde er aber im Jahr 1951 in Datteln und damit in tiefstem Schalke-Land. Weshalb auch er, trotz seiner Verpflichtung zur Neutralität während seiner Zeit als Reportert in der WDR-Bundesliga-Konferenz, auch ausgewiesener Schalke-Fan war und ist. Deshalb befragt man die „Stimme des Ruhrgebiets“ auch heute noch gerne zu diesem Thema.

Aktuell hat Breuckmann allerdings keine guten Nachrichten für die vielen S04-Fans im Land. Breuckmann glaubt nicht mehr an den Klassenerhalt, wie er im Gespräch mit „Blog 5“ bekannt gibt. Dabei vertut er sich sogar noch, als er Schalke derzeit 9 Punkte zuspricht. Tatsächlich sind es lediglich 8 Punkte aus 20 Spielen, aber eben 9 Punkte Rückstand auf den Relegations- sowie auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

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Breuckmann stand Schalke schon immer sehr nah

Zudem habe er festgestellt, dass sich auch immer mehr Schalke-Fans in diese Richtung äußerten, da er viel in Foren unterwegs sei. Dass die Vorstände, Trainer und Spieler sich noch nicht aufgeben, halte er nur für Zweckoptimismus. Natürlich könne ein Trainer nicht aufgeben, wenn es rechnerisch noch möglich sei.

Er sehe es aber zumindest als kleinen Vorteil an, dass man so früh schon und damit deutlich früher als die Konkurrenz, für die neue Saison in der 2. Bundesliga planen könne. Eine aufstiegsreife Mannschaft zusammenstellen, einen motivierten Trainer engagieren, dann werde es hoffentlich nur bei einer Saison in der 2. Bundesliga bleiben.

So spiele man auch mal wieder an der Bremer Brücke in Osnabrück gegen den dortigen VfL, das sei doch „wunderbar – hoffentlich nur für ein Jahr“. An seinem Fantum des FC Schalke 04 werde der Abstieg ohnehin nichts ändern. „Letztlich bin ich jemand, der den Schalkern sehr zugewandt ist. Das muss ich ganz klar sagen.“