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Seit 2011 ohne Heimsieg gegen Köln – doch diese Gründe sprechen für S04

Sead Kolasinac
GELSENKIRCHEN, GERMANY - JANUARY 09: Sead Kolasinac of FC Schalke 04 looks on during the Bundesliga match between FC Schalke 04 and TSG Hoffenheim at Veltins-Arena on January 09, 2021 in Gelsenkirchen, Germany. Sporting stadiums around Germany remain under strict restrictions due to the Coronavirus Pandemic as Government social distancing laws prohibit fans inside venues resulting in games being played behind closed doors. (Photo by Lars Baron/Getty Images)

Ein Blick in die Historie von Duellen zweier Fußballclubs hat grundsätzlich immer nur einen sehr begrenzten Vorhersagewert für die Gegenwart. Erst recht, wenn eine Mannschaft wie Schalke 04 im Vergleich zur Vergangenheit derart abstürzt, wie es aktuell der Fall ist. Dennoch spricht einiges für S04 vor der morgigen Partie gegen den 1. FC Köln.

Erst einmal muss man einschränkend hinzufügen, dass es seit 2011 in der Bundesliga keinen Heimsieg gegen den 1. FC Köln gab. Im DFB-Pokal hingegen gewannen die Knappen noch im Dezember 2017 mit 1:0 über die Domstädter. Dann kommt hinzu, dass man zuletzt zwar häufiger mal deutlich auch zu Hause gegen Köln verlor (u. a. 0:3 und 1:3), der letzte Sieg 2011 gelang aber gleich mit 5:1 – dreifacher Torschütze dabei ein gewisser Klaas-Jan Huntelaar. Ob der als Rückkehrer feststehende Niederländer schon am Mittwoch wird auflaufen können, ist allerdings noch ungewiss. Zumindest wäre es angesichts von Huntelaars Trefferquote gegen diesen Gegner kein schlechtes Omen. Bislang spielte Huntelaar nämlich siebenmal gegen den 1. FC Köln. Seine Ausbeute dabei: sechs Tore und eine Vorlage.

Doch selbst, falls Huntelaar noch nicht eingesetzt werden kann. Es gibt da ja gerade einen anderen recht erfolgreichen Schalker Stürmer: Matthew Hoppe hat einen Lauf mit vier Treffern aus den letzten beiden Spielen. Dabei war er zuvor in der Regionalliga doch so wenig torgefährlich gewesen. Das ist aktuell in der Bundesliga anders.

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Köln kommt mit zwei Ex-Schalkern

Neben diesen positiven Aspekten auf Schalker Seite – hinzu kommt ja auch der Umstand des klaren Heimsiegs von 4:0 im letzten Spiel – macht aber auch die Form des Gegners ein wenig Hoffnung. Die Kölner, die mit den beiden Ex-Schalkern Horst Heldt und Markus Gisdol als Verantwortliche anreisen, haben seit rund 500 Minuten kein eigenes Tor mehr erzielt. Das reicht zwar schon mal wie zuletzt beim 0:0 gegen Hertha BSC zu einem Punkt. Für einen Sieg haben null Tore aber bekanntlich im Fußball noch nie gereicht. Hält auch der FC Schalke am Mittwoch seinen Kasten gegen die Kölner sauber, wird ein eigener Sieg recht wahrscheinlich.

Und dann ist da noch die Gesamtbilanz bei Spielen in Gelsenkirchen in der Bundesliga. Auch diese spricht für S04. 22 mal gewann man in der Glückauf-Kampfbahn, im Parkstadion und in der Veltins-Arena, 15 mal spielte man Remis und nur 14 mal verlor man gegen den 1. FC Köln.