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Rabbi Matondo zurück auf die Insel? – Mehrere Interessenten für den Waliser

Rabbi Matondo
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Vor knapp zwei Jahren überwies der FC Schalke 04 in der winterlichen Transferperiode stattliche neun Millionen Euro Ablöse an Manchester City für Rabbi Matondo. Verbunden mit der Hoffnung auf einen ähnlichen Coup, wie er zuvor Borussia Dortmund mit Jadon Sancho gelungen war, streckten sich die Königsblauen in freilich wirtschaftlich auch noch anderen Zeiten mächtig, um den als Top-Talent gepriesenen Youngster nach Gelsenkirchen zu holen.

Ausgezahlt hat sich die Investition in Matondo aus heutiger Sicht allerdings nicht ansatzweise. Nach sieben Einsätzen ohne Torbeteiligung in der Rückrunde der Saison 2018/19 gelangen dem Offensivmann in der Spielzeit 2019/20 in 20 Einsätzen immerhin zwei Treffer. In der laufenden Saison sind nun bislang lediglich drei Einsätze notiert, bei denen Matondo zwar immer in der ersten Elf stand, aber nennenswerten Akzente setzen konnte.

Vier Klubs von der Insel und Bergamo interessiert?

Unter dem Strich stehen zwei Tore in 30 Bundesliga-Spielen und damit gemessen an der Ablöse ein mauer Ertrag. Ob Matondo noch nachweisen wird, das Geld wert zu sein, ist unterdessen fraglich. Vor allem auch deshalb, weil ein Abschied des vierfachen walisischen A-Nationalspielers nicht ausgeschlossen scheint. So berichtet das Portal „Wales Online“, dass sich mehrere Vereine für eine Verpflichtung des 20-Jährigen interessieren sollen.

Mit Brighton & Hove Albion und Crystal Palace sollen zwei Klubs aus der Premier League ebenso über Matondo nachdenken wie mit dem AFC Bournemouth und dem FC Watford zwei ambitionierte Zweitligisten. Darüber hinaus gilt schon wie im September auch Atalanta Bergamo weiterhin als Interessent. Trotz eines bis 2023 laufenden Vertrages wäre Schalke bei einem Angebot mutmaßlich gesprächsbereit, würde ein Verkauf von Matondo doch auch den aktuell sehr geringen Spielraum für eigene, dringend benötigte Verstärkungen für den Abstiegskampf vergrößern.