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News zu Ozan Kabak: Einsatz fraglich, wünscht sich Wechsel zum AC Mailand

Ozan Kabak
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Gleich mit zwei Themen füllt Ozan Kabak in den letzten Stunden die Medien. Einerseits ist da sein Trainingsversuch, den Kabak am Donnerstag rasch wieder abbrechen musste. Auf der anderen Seite stehen Meldungen, wonach der Spieler auf einen Wechsel nach Italien drängt und dieser solle möglichst bald über die Bühne gehen.

Ruhr24 berichtet von Ersterem. Am Donnerstag hatte Ozan Kabak am regulären Training des FC Schalke 04 teilgenommen. Dies währte allerdings nur wenige Minuten. Danach musste Kabak seine Teilnahme bereits wieder abbrechen. Ein Ausfall für die Partie am Sonntag (18 Uhr) gegen Bayer Leverkusen wird damit immer wahrscheinlicher. Zwar habe er, fügt das Medium hinzu, in dieser Saison selten mit guten Leistungen überzeugt. Doch aktuell gehen dem FC Schalke 04 die Abwehrspieler aus. Insofern wäre es schon von Vorteil, wenn Ozan Kabak zumindest zur Verfügung stünde, um zu verhindern, dass Schalke erneut viele Gegentore kassiert.

Mit den bisher 28 Gegentoren in den ersten neun Spielen der Bundesliga-Saison hat Schalke bekanntlich einen weiteren Negativrekord eingestellt und diesmal tatsächlich jenen von Tasmania Berlin. Sollte Schalke wie schon in Mönchengladbach erneut vier Gegentore kassieren, würde man sogar einen neuen Negativrekord mit dann 32 Gegentreffern in zehn Spielen aufstellen.

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Von Galatasaray über Stuttgart zu Schalke

Lange scheint Ozan Kabak aber ohnehin nicht mehr auf Schalke mithelfen zu wollen, die Krise zu beenden. Laut Sport.de drängt der Spieler darauf, bereits in der kommenden Winter-Transferperiode den Verein verlassen zu dürfen. Der Türke soll schon im Sommer vom AC Mailand umworben gewesen sein. Nun könnte es erneut auf diese Adresse als nächste Karrierestation von Ozan Kabak hinauslaufen. Seine festgeschriebene Ablöse beläuft sich auf 45 Millionen Euro für den Fall eines Wechsels im Sommer 2021. Kabak hofft aber, für deutlich weniger Geld schon im Winter über die Alpen wechseln zu können. Kabak hofft angeblich auf einen Wechsel für um die 15 Millionen Euro. Kaum vorstellbar, dass sich der äußerst klamme FC Schalke nur aufgrund seiner gegenwärtigen Lage 30 Millionen Euro entgehen ließe. Wie realistisch also die Bestrebungen von Ozan Kabak sind, seinen Weggang zu forcieren, ist seriös kaum einzuschätzen. Wohl aber, dass er zuletzt sportlich kaum half, ein Transfererlöse aber wieder handlungsfähiger machte. Gekommen war Ozan Kabak erst 2019 vom VfB Stuttgart, nachdem er zuvor bei Galatasary Istanbul zum Profi wurde.