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Gehaltsverzicht von Schneider ermöglichte die Verpflichtung von Leuthard

Jochen Schneider
Foto: imago images

Die angeschlagenen Finanzen des FC Schalke 04sind längst kein Geheimnis mehr. Wie schlecht es wirtschaftlich tatsächlich um die Königlichen steht, zeigt nun ein Detail aus dem zurückliegenden Sommer, von dem „Bild“ berichtet. Denn offenbar wäre im Zuge des Konsolidierungsplans selbst die Verpflichtung von Werner Leuthard als Chef-Athletiktrainer nicht möglich gewesen, wenn nicht anderweitig Freiraum geschaffen worden wäre.


Wie die Leuthard-Anstellung ermöglicht wurde, ist dabei durchaus bemerkenswert. Denn nach Informationen der „Bild“ machte erst Sportvorstand Jochen Schneider mit einem persönlichen Gehaltsverzicht den Weg für den langjährigen Wegbegleiter Felix Magath frei. Schneider verzichtete demnach auf rund 100.000 Euro, also etwa zehn Prozent seines Jahresgehalts, damit im sportlichen Bereich mit einem erfahrenen Mann nachjustiert werden konnte.

Gute Laufwerte in Mönchengladbach

Mangelnde Fitness kann man S04 nun wahrlich nicht vorwerfen, wie die am Samstag bei der 1:4-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach zurückgelegte Laufstrecke deutlich machte. Insgesamt lief Schalke rund einen Kilometer mehr als die Borussia, doch zum Erfolg reichte es trotz guter erster 30 Minuten nicht.

Möglicherweise auch deshalb, weil trotz der Arbeit von Leuthard auch aktuell wieder einige verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen sind. Mit Salif Sane, Goncalo Pacienca und Bastian Oczipka fehlten in Mönchengladbach drei potentielle Stammkräfte aufgrund unterschiedlicher Blessuren, die freilich nicht auf die Trainingsarbeit zurückzuführen sind.

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