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Schalkes Sparzwang: Jobst will Mitarbeiter loswerden

Die finanzielle Misere fordert wohl bald neue Opfer auf Schalke. Diesmal geht es um Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die man beim FC Schalke 04 gerne loswerden würde. Und „man“ bedeutet hier Vorstand Alexander Jobst. Dabei soll es sich um drei langjährige Manager der mittleren Ebene handeln.


Wie Sport.de berichtet, gehen gerade Gerüchte um, dass schon sehr konkrete Schritte unternommen worden sein, um die Mitarbeiter zum Aufhören zu bewegen. Optional sollen sie für geringeres Gehalt und mit weniger Befugnissen auf Schalke bleiben können. Pikant ist dies nicht allein, weil alle drei Mitarbeiter schon seit Jahren für Schalke tätig sind. Kritiker monieren auch, dass Alexander Jobst auf diesem Wege eher kritische Mitarbeiter aus dem Weg räumen will. Von anderer Seite wird den Mitarbeitern hingegen mangelnde Loyalität zum Vorwurf gemacht.

Wer ist da konkret betroffen? Es soll um die folgenden drei Mitarbeiter des Managements gehen:

  • Volker Spätgens (Leiter Sponsoring)
  • Mirko Hellweg (Leiter Merchandising)
  • Sebastian Pantförder (Leiter Tradition)

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Sparzwang oder taktisches Kalkül von Jobst?

Es sind einerseits zwar nur Gerüchte. Dass diese aus so konkreten Namen und dann auch noch der genauen Vorgehensweise, mit der Alexander Jobst diese drei loswerden möchte, bestehen, lässt aber erahnen, dass da wohl etwas dran ist. Zumal die finanzielle Notlage auf Schalke ja beileibe kein Geheimnis ist und es nachvollziehbar wäre, wenn man auf Schalke wirklich jeden Stein umdreht, um Geld einzusparen. Dazu kämen dann eben auch Härtefälle wie langjährige Manager.

Ob ihnen tatsächlich die Loyalität fehlt oder Alexander Jobst lediglich kritische Stimmen entfernen möchte, ist dabei von außen nicht seriös zu beurteilen. Klar ist aber, dass es weiter knirscht auf Schalke und sich wie schon im Sommer die langjährigen Fahrer der Knappenschmiede kaum noch jemand auf Schalke sich seines Jobs sicher sein kann.

Der Betriebsratsvorsitzende Frank Arndt äußert sich jedenfalls nicht konkret zur Sache, bestätigt aber, dass man sich in einem Umstrukturierungsprozess befinde. Das wiederum ist im Prinzip keine Neuigkeit, dass aber gleich drei Namen kursieren, die bald Geschichte auf Schalke sein könnten, hingegen schon.

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