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Medien zum 2:2 in Mainz: „Schalke dominiert“ und überzeugt spielerisch

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Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Wieder hat es nicht zum Sieg gereicht für den FC Schalke 04, zum 23. Mal in Folge. Vom Torverlauf her muss man eigentlich noch froh sein, einen Punkt geholt zu haben. Spielerisch aber war Schalke das bessere Team, was auch die Medien in Deutschland bemerken. Ob das für mehr Hoffnung reicht, bleibt aber offen.

„Sehenswert“ fand die SZ die Partie sogar und lobt Schalke für „seine beste Saisonleistung“. Auch, wenn das nun mal nicht allzu schwer war, sieht die Zeitung Schalke im Pech mit gleich drei Entscheidungen des VAR gegen es. Die besseren Chancen haben zwar Mainz 05 gehabt, Schalke aber die Partie „dominiert“. Und im Fazit gibt es wirklich einmal Positives zu lesen: „Die Schalker zeigten an diesem Nachmittag nicht nur Moral, sie offenbarten auch jene spielerischen Fähigkeiten, die sie bisher immer versteckt gehalten hatten.“

Auch die FAZ sah ein „qualitativ ansprechendes Duell. Zwischen den Mainzer Toren sei Schalke zudem die bessere Mannschaft gewesen, die nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch überzeugte. Sonderlob gab es wie von der SZ auch für Torhüter Rönnow, der mehrmals famos parierte.

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Viel Action in einem ansehnlichen Spiel

Die Frankfurter Rundschau, traditionell mit etwas mehr Nähe zu Mainz 05, findet nicht ganz so positive Worte für dieses Kellerduell. Sie sah „ein gerechtes 2:2, das beide Mannschaften als Niederlage empfanden“. Dennoch sollten sich beide Teams nicht zu sehr grämen, denn: „Irgendwie waren beide Teams aber auch Gewinner, Sie hatten jeweils recht kühn nach vorn agiert, mitunter unter Missachtung der Restverteidigung, es gab haufenweise Strafraumszenen, auch interessante taktische Umstellungen.“ Am Ende könnt diese Partie doch für beide Teams als Mutmacher durchgehen.

Der meist nüchterner formulierende Kicker sieht hingegen beide Teams „auf der Stelle treten“. Den Schalkern bescheinigt man, „insgesamt gefährlich, aber hinten zu sorglos“ agiert zu haben. Lob findet man aber auch dafür, dass man sich zweimal zurückkämpfte und auch viel Pech mit den Entscheidungen des VAR hatte.