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Planungen laufen bereits: Schalke bereitet sich auf einen möglichen Abstieg vor

Jochen Schneider
Foto: imago images

Auch unter Neu-Trainer Manuel Baum ist die erhoffte sportliche Wende beim FC Schalke 04 ausgeblieben. Nach 21 sieglosen Spielen in Folge scheinen sich die Verantwortlichen in Gelsenkirchen ernsthaft mit einem Abstieg zu beschäftigen. Aktuellen Medienberichten zufolge laufen die Planungen im Hintergrund bereits auf Hochtouren.

Mit einem Punkt aus den ersten fünf Spielen hat der FC Schalke 04 einen Horror-Start in die neue Saison hingelegt und dort angeknüpft, wo man in der abgelaufenen Spielzeit aufgehört hat. Die Knappen liegen derzeit auf dem 17. Platz und stecken bereits früh in der Saison im Abstiegskampf. Immerhin: der Rückstand auf das „rettende Ufer“ beträgt nur zwei Zähler. Dennoch scheinen sich die Verantwortlichen auf Schalke für den Worst Case vorzubereiten.

Schneider leitet bereits erste Maßnahmen für den Abstieg ein

Wie die „Sport BILD“ berichtet, beschäftigen sich die S04-Bosse aktiv mit der 2. Liga. Im Fokus dabei steht vor allem die Frage wie man einen möglichen Gang ins Unterhaus finanziell überleben kann. Klar ist: Die aktuelle Kostenstruktur würde zu einem finanziellen Kollaps in der 2. Liga führen. Allein der Spieleretat müsste laut der „Sport BILD“ von derzeit 70 Mio. Euro auf 50 Mio. Euro gekürzt werden.

Das Problem: Die Schalker leider unter ihren Altlasten. Beispielhaft hierfür ist der Vertrag von Ralf Fährmann. Die einstige Nr. 1 der Knappen verdient Gerüchten zufolge knapp 4 Mio. Euro pro Jahr. Selbst bei einem Abstieg würde der 32-jährige weiterhin 2,5 Mio. Euro verdienen, das zehnfache vom durchschnittlichen Zweitliga-Gehalt.

Wie ernst die Lage ist bestätigt unter anderem die Tatsache, dass Sportchef Jochen Schneider die Verträge der beiden Schalke-Youngster Nassim Boujellab und Malick Thiaw zweitliga-tauglich gestaltet hat. Demnach bleiben diese nicht nur im Falle eines Abstiegs gültig, sondern passen sich auch finanziell an.