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Gespräche mit dem FC Liverpool laufen – Noch kein offizielles Angebot für Ozan Kabak

Ozan Kabak
Foto: imago images

Das Revierderby bei Borussia Dortmund (0:3) hat Ozan Kabak am Samstagabend als Zuschauer verfolgen müssen. An diesem Status wird sich frü den türkischen Nationalspieler vorerst auch nichts ändern, ist Kabak nach seiner Spuckattacke gegen Bremens Ludwig Augustinsson am zweiten Spieltag doch noch für zwei weitere Bundesliga-Partien gesperrt. Dann soll der 20-jährige Innenverteidiger zurückkehren und die Defensive stabilisieren. Allerdings stellt sich im Moment generell die Frage, wie oft man Kabak noch im Trikot des FC Schalke 04 sehen wird.

Denn wie Sport 1-Reporter Patrick Berger via Twitter berichtet, befindet sich Schalke in Gesprächen mit dem FC Liverpool bezüglich eines Kabak-Wechsels schon in der Winterpause. Dass die Reds aufgrund des langen Ausfalls des schwer am Knie verletzten Abwehrchefs Virgil van Dijk im Januar nachbessern wollen und werden, gilt dabei als offenes Geheimnis. Ebenso, dass Liverpool auf der Suche nach Ersatz den Blick verstärkt in die Bundesliga richtet. Neben Dayot Upamecano von RB Leipzig ist in diesem Zusammenhang auch Kabak ein Kandidat.

Schalker Forderung offenbar bei 35 Millionen Euro

Nachdem es schon im Sommer Kontakte gegeben haben soll, scheinen die Gespräche zwischen S04 und Liverpool nun wieder Fahrt aufgenommen zu haben. Ein offizielles Angebot des englischen Meisters für den talentierten Innenverteidiger gibt es bislang aber laut Berger noch nicht. Das freilich kann sich ändern, wobei abzuwarten bleibt, ob die Reds auf die Schalker Forderungen, die sich auf rund 35 Millionen Euro belaufen sollen, eingehen werden.

Nicht ausgeschlossen ist darüber hinaus, dass noch weitere Klubs ihren Hut in den Ring werfen, sollte sich abzeichnen, dass Kabak auf den Markt kommt. Konkret etwa der AC Mailand, dem schon im August und September starkes Interesse nachgesagt worden ist.