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Frederik Rönnow glaubt an seine Qualität und ein Derby-Wunder

Frederik Rönnow
Foto: imago images

Selten waren die Rollen vor einem Revierderby so klar verteilt wie am Samstag, wenn Borussia Dortmund den seit 20 Bundesliga-Spielen sieglosen FC Schalke 04 als haushoher Favorit erwartet. S04 will aber keinesfalls schon vor dem Anpfiff die Waffen strecken und vielmehr auf den ersten Punktgewinn am vergangenen Sonntag gegen den 1. FC Union Berlin (1:1) aufbauen. Insbesondere Torhüter Frederik Rönnow, der in seinen bisherigen drei Halbzeiten im königsblauen Tor schon gezeigt hat, das Zeug zu einer wesentlichen Verstärkung zu haben, glaubt an einen Coup im Signal Iduna Park.

„Natürlich ist Dortmund ein schwieriger Gegner, und wir sind der Außenseiter. Aber wir müssen an uns glauben. Das Spiel gegen Union Berlin war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung“, so der dänische Schlussmann in „Bild“, dem die fortwährende Erwähnung der Sieglos-Serie ein Dorn im Auge ist: „Es hilft uns nicht, ständig auf diese Zahl zu verweisen und in die Vergangenheit zu schauen. Es geht vielmehr darum, nach vorne zu blicken und möglichst schnell wieder erfolgreich zu sein.“

Rönnows Fokus ist kurzfristiger Natur

Dazu will Rönnow seinen Teil beitragen und könnte damit auch eine persönliche Zukunft auf Schalke wahrscheinlicher machen. Nachdem der per Leihe abgewickelte Tausch mit Eintracht Frankfurt gegen Markus Schubert erst wenige Wochen her ist, will sich der 28-Jährige momentan aber noch nicht mit seiner längerfristigen Zukunft beschäftigen.

Grundsätzlich sieht sich Rönnow aber als Stammspieler in der Bundesliga richtig aufgehoben. „Ich bin davon überzeugt, dass ich die Qualität für diese Liga habe“, so der Schlussmann, der in Frankfurt mit seiner Reservistenrolle unzufrieden war und aktuell seinen Fokus nur kurzfristig auslegt. „Ich konzentriere mich darauf, jeden Tag hart zu arbeiten. Dann sehen wir, was passiert“, vermeidet der siebenfache dänische Nationalspieler nachvollziehbarerweise zu diesem Zeitpunkt eine konkrete Ansage einen möglichen Verbleib in Gelsenkirchen betreffend.