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Bestätigt: Christina Rühl-Hamers wird neue Finanzchefin auf Schalke

FC Schalke 04
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Knapp vier Monate hat der FC Schalke 04 einen neuen Finanzvorstand gesucht, heute haben die Knappen mit Christina Rühl-Hamers eine Nachfolgerin von Peter Peters bekannt gegeben.

Mit mehr als 200 Mio. Euro Schulden gibt es sicherlich attraktivere Jobs in der Fußball Bundesliga, dennoch hat der FC Schalke 04 eine neue Finanzchefin gefunden. Der Aufsichtsrat des FC Schalke 04 hat Christina Rühl-Hamers zum 1. Oktober 2020 das Amt als Vorständin Finanzen, Personal und Recht übertragen.

„Ich will ich alles für die wirtschaftliche Zukunft unseres Clubs tun“

Rühl-Hamers ist eine „interne Lösung“, die 44-jährige ist bereits seit 2010 für Schalke als Direktorin Finanzen und Personal tätig gewesen.

Dr. Jens Buchta, Aufsichtsratsvorsitzender des S04 äußerte sich wie folgt zu der Entscheidung: „Wichtig war uns bei der Suche nach einem neuen Finanzvorstand neben der fachlichen Expertise vor allem eine hohe Sach- und Sozialkompetenz. Christina Rühl-Hamers vereint diese Kriterien auf ideale Weise und hat uns im Aufsichtsrat eindrucksvoll davon überzeugt, dass sie die perfekte Besetzung für das Vorstandsamt ist“.

Schalke hat bei der Suche eine „mehrköpfige Findungskommission“ des Aufsichtsrates einberufen und sich mit sieben Bewerbern intensiv beschäftigt. Zudem gab es Unterstützung von einem externen Personaldienstleister.

Rühl-Hamers ist die erste Frau, die auf Vorstandsebene das Finanzressort eines Erstligaclubs verantwortet. Auch wenn die Aufgaben auf Schalke herausfordernd sind, freut sie sich auf den neuen Job: „Ich freue mich natürlich sehr über das Vertrauen des Aufsichtsrats, das Ressort Finanzen, Personal und Recht als Vorständin zu übernehmen – und weiß auch um die Herausforderung. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Alexander Jobst und Jochen Schneider will ich alles für die wirtschaftliche Zukunft unseres Clubs tun – es hat für mich einen großen Reiz, nunmehr aktiv gestalten zu können“.