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Gerüchte auch um Dimitrios Grammozis – Neuer Trainer frühestens in der Länderspielpause?

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Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Aktuell richtet sich der Fokus beim FC Schalke 04 klar auf die Partie am Samstagabend gegen den SV Werder Bremen. Das Duell zweier Auftaktverlierer, die beide schon eine enttäuschende Vorsaison hinter sich haben, gilt dabei bereits als richtungsweisend, insbesondere für Schalkes Coach David Wagner.

Angesichts einiger Aussagen vor allem von Sportvorstand Jochen Schneider liegt der Schluss nahe, dass es für Wagner eng werden könnte, sollte nach dem 0:8 beim FC Bayern München auch gegen Bremen verloren werden. Selbst ein Unentschieden und damit das 18. sieglose Bundesliga-Spiel in Folge würden das Standing Wagners mutmaßlich nicht übermäßig verbessern.

Sollten die Schalker Verantwortlichen bei Wagner den Daumen senken, würde aber wohl vor dem dritten Spieltag bei RB Leipzig kein neuer Trainer mehr präsentiert. Zum einen, weil ein Fehlstart für den neuen Mann angesichts der schweren Aufgabe drohen würde. Zum anderen, weil die folgende Länderspielpause ein weitaus günstigerer Zeitpunkt für einen neuen Coach wäre, seine Vorstellungen zu vermitteln. Sollte Wagner nach dem Spiel gegen Bremen gehen müssen, wäre wohl zunächst eine Interimslösung gefragt, wofür „Bild“ Mike Büskens ins Gespräch bringt.

Grammozis wäre sofort verfügbar

Nicht verhindern lassen sich unterdessen die Spekulationen um mögliche Wagner-Nachfolger. Neben den vereinslosen Sandro Schwarz und Marc Wilmots nennt die „Sport Bild“ nun auch Dimitrios Grammozis als Kandidaten. Der 42-Jährige, der als Kind Schalke-Fan war, arbeitete über ein Jahr durchaus erfolgreich beim SV Darmstadt 98, konnte sich dann aber mit den Lilien nicht auf eine Vertragsverlängerung verständigen. Im Sommer wurde Grammozis auch beim Hamburger SV und beim 1. FC Nürnberg gehandelt, doch die beiden Traditionsklubs entschieden sich jeweils für andere Alternativen.

Daraus ergibt sich für Grammozis nun der Vorteil, für interessierte Klubs sofort verfügbar zu sein. Ein Nachteil des ehemaligen Bundesliga-Profis ist derweil die fehlende Erstliga-Erfahrung als Trainer.