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Ein Nein zu Schalke fiele Robin Gosens schwer

Robin Gosens
Foto: Emilio Andreoli/Getty Images

Mit dem 1:1 beim AC Mailand im Duell der beiden seit dem Re-Starts der Serie A besten italienischen Mannschaften hat Atlanta Bergamo wohl die letzte kleine Chance auf die Meisterschaft verspielt. Robin Gosens, der in der 69. Minute für Timothy Castagne weichen musste, konnte diesmal keine entscheidenden Akzente setzen und auch keine weitere Eigenwerbung betreiben.

Eine solche hat der linke Außenbahnspieler aber ohnehin nicht nötig. So ist es ein offenes Geheimnis, dass Top-Klubs wie Juventus Turin und Inter Mailand den wohl angehenden deutschen Nationalspieler auf dem Zettel haben. Hertha BSC wurde zuletzt ebenfalls als Interessent gehandelt, doch der Berliner Manager Michael Preetz verwies die Spekulationen gegenüber dem „Kicker“ ins Reich der Fabel und erklärte, auf Gosens‘ Position nicht auf der Suche zu sein.

Aufgrund einer Ablöseforderung Bergamos in Höhe von 30 Millionen Euro kommen indes nicht viele Vereine in Frage, die in diesem Sommer entsprechend tief in die Tasche greifen können. Sicherlich nicht dazu zählt der FC Schalke 04, dem aber bekanntermaßen Gosens‘ Herz gehört. Allerdings ließ der 26-Jährige nun im Interview mit „spox.com“ auch durchblicken, dass ihn ein Schalker Angebot beschäftigen würde: „Wenn Schalke auf mich zukommen würde, wäre es für mich in jedem Fall schwierig, nein zu sagen, weil es einfach mein Herzensverein ist.“

Aktuell macht ein Wechsel „wenig Sinn“

Große Hoffnungen sollte sich der Schalker Anhang allerdings nicht machen. Dafür ist Gosens schlichtweg zu viel Profi: „Trotzdem muss ich versuchen, rational und objektiv zu denken und deshalb würde es aus sportlicher Sicht wenig Sinn machen, von Atlanta Bergamo zu Schalke 04 zu wechseln.“

Wenn auch nicht zum jetzigen Zeitpunkt, könnte Gosens eines Tages doch noch im königsblauen Trikot zu sehen sein. „Am Ende kommt alles so, wie es kommen muss. Das ist der Leitspruch, der mich in den letzten Jahren begleitet hat“, hält sich der Linksfuß in jedem Fall alle Möglichkeiten offen.