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Schalke mit Optimierungen in verschiedenen Bereichen – mit geringerem Etat zu mehr Erfolg?

Michael Reschke
Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Beim FC Schalke 04 ist in diesen Wochen Kreativität gefragt, ob das taumelnde Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Denn mit Finanzkraft können die Königsblauen in diesem Sommer angesichts von 197 Millionen Euro Verbindlichkeiten nicht viel regeln. Auch dann nicht, sollte der von mehreren Klubs umworbene Weston McKennie tatsächlich gehen und eine hohe Ablöse in die Kassen spülen.

Um sich mittel- bis langfristig besser wieder besser aufzustellen, arbeitet man auf Schalke an vielen Verbesserungen, die nicht sofort ein Ergebnis zeigen werden. Nach Informationen der „Bild“ hat Schalke so etwa einen neuen Scout extra für den englischen Markt eingestellt. Dass sich dort Gelegenheiten bieten, kostengünstig an (temporäre) Verstärkungen zu kommen, hat jüngst das Beispiel Jonjoe Kenny gezeigt. Auf Glücksgriffe wie den vom FC Everton ausgeliehenen Rechtsverteidiger hoffen die Königsblauen künftig vermehrt.

Can Bozdogan als Vorbild

Spieler für kleines Geld zu verpflichten und selbst weiterzuentwickeln, schreibt sich Schalke künftig generell verstärkt auf die Fahne. Wie „Bild“ weiter berichtet, soll der Blick künftig auch verstärkt in die 2. Bundesliga gehen. Und natürlich in den eigenen Nachwuchs, für den die Königsblauen durchaus bereit sind, zu investieren. Bislang wurden für die neue Saison drei Neuzugänge für die U23 und fünf Neue für die U19 verpflichtet. Sicherlich verbunden mit der Hoffnung auf einen ähnlichen Weg wie ihn der vor einem Jahr aus der U19 des 1. FC Köln gekommene Can Bozdogan, der am Ende der abgelaufenen Spielzeit seine ersten Akzente in der Bundesliga setzen konnte, bereits gegangen ist.