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Neuer Ärmelsponsor Harfid wünscht sich Test gegen Rot-Weiss Essen

Mark Uth
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Der neue Ärmelsponsor des FC Schalke 04, das Bauunternehmen Harfid, ist auch bei einem anderen Revierclub als Sponsor involviert. Bei Rot-Weiss Essen ist man sogar Hauptsponsor. Nun soll es in Kürze ein Testspiel zwischen den beiden benachbarten Clubs geben. Das wünscht man sich zumindest beim Sponsor Harfid.

Ob es dazu kommen wird, ist indes unsicher. Aufgrund der besonderen Rivalität der beiden Clubs würden wohl erhöhte Sicherheitsmaßnahmen fällig. Diese wiederum kosten Geld. Zudem könnte gerade in Corona-Zeiten Stress zwischen rivalisierenden Fangruppen negativ auf das Image der beiden Clubs zurückfallen. Ein Aspekt, den man sich aktuell gerade beim FC Schalke 04 auf jeden Fall lieber ersparen würde.

Dennoch hat man zumindest laut dieses Berichts beim FC Schalke 04 dem Wunsch des neuen Ärmelsponsors bereits entsprochen. Lediglich ein Termin stünde noch nicht fest. Auf der anderen Seite klingen die Äußerungen nicht ganz so zuversichtlich. Rot-Weiss Essens Vorstand Marcus Uhlig nennt „die Grundidee sicherlich toll“. Doch da ist auch viel Skepsis aus den Worten von Uhlig zu entnehmen.

Auch er verweist vornehmlich auf die möglichen Sicherheitsbedenken, die vor allem die Polizei haben könnte. Diese haben schon bei weniger brisanten Konstellationen zuletzt öfter mal ihr Veto eingelegt.

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Test bald im Stadion Essen?

Dennoch will man sich dem Herzenswunsch von Harfid-Geschäftsführer Harfid Hadrovic nicht grundsätzlich verschließen. Zumindest für friedliche Fans wäre diese Paarung auch eine willkommene Reminiszenz an bessere Zeiten für beide Clubs. Als man zum letzten Mal in einem Pflichtspiel aufeinandertraf, war RWE mit 2:0 im DFB-Pokal siegreich über den FC Schalke 04 gewesen. Allerdings ist das Spiel aus dem Jahr 1992 mittlerweile auch schon 28 Jahre her. Ob es in Kürze zu einer Neuauflage in Form eines Tests kommt, ist also zumindest nicht ausgeschlossen, auch wenn es noch einige Bedenken auszuräumen gilt.

Damals spielte man übrigens noch im alten, mittlerweile abgerissenen Georg-Melches-Stadion. Nun könnte man im neuen, eleganten Stadion Essen spielen. Ein solches Revierduell wäre aber ohne Zuschauer wegen Corona nur halb so reizvoll, wenn überhaupt. Andererseits hätte man dann zumindest im Stadion selbst keine Sicherheitsprobleme. Wie die Entwicklungen im Profifußball in den letzten Wochen erahnen lassen, aber wohl im Umfeld des Stadions.