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Weston McKennie als Tafelsilber? – Verkauf im Sommer wohl nicht ausgeschlossen

Weston McKennie
Foto: Frederic Scheidemann/Bongarts/Getty Images

Zwei Möglichkeiten hat der FC Schalke 04 noch, in dieser Saison die aktuelle Durststrecke von 14 Spielen ohne Sieg zu beenden. Am heutigen Samstag gegen den VfL Wolfsburg und kommende Woche beim SC Freiburg hoffen die Königsblauen auf einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss einer letztlich wieder verkorksten Spielzeit.

Dass danach eine knallharte Analyse nötig ist, steht außer Frage. Und eine solche Aufarbeitung kündigte Trainer David Wagner auf der Pressekonferenz am Freitag nun auch für die Öffentlichkeit an: „Wir arbeiten da schon seit mehreren Wochen dran und werden die Ergebnisse nach dem Freiburg-Spiel vorstellen und die vielen Fragen, die es sicher gibt, beantworten.“

Kabak und McKennie versprechen hohe Ablösesummen

Zu erwarten sind Konsequenzen in verschiedenen Bereichen. In Sachen Kader indes sind den Schalker Verantwortlichen aufgrund der angespannten Finanzlage die Hände einigermaßen gebunden. Große Sprünge auf dem Transfermarkt sind nicht drin. Vielmehr gilt es, teure und sportlich verzichbare, aber noch gebundene Akteure von der Gehaltsliste zu streichen.

Zugleich ist nicht ausgeschlossen, dass die wenigen Leistungsträger verkauft werden müssen. Etwa Ozan Kabak, dessen Ausstiegsklausel in Höhe von rund 45 Millionen Euro aber erst 2021 greift. Oder Weston McKennie, dessen Abschied insbesondere in Richtung englischer Premier League im Falle einer lukrativen Offerte denkbar ist. Gegenüber „Bild“ macht McKennie auf jeden Fall keinen Hehl daraus, eines Tages in England spielen zu wollen. Und trotz eines bis 2024 laufenden Vertrages auf Schalke könnte dieser Schritt deutlich früher als erwartet und geplant erfolgen. Attraktive Angebote anderer Klubs abzulehnen, kann sich Schalke in der momentanen Situation zumindest kaum erlauben.